2013 - Boystown

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2013

Chronik

 
„Die Menschheit ist nicht in hermetisch abgeschlossene Abteilungen eingeteilt, die es verbieten, von der einen zur anderen zu gehen. So gründlich wir auch Tausende von Menschen zählen, sind sie doch nicht weniger miteinander verbunden.“ (Mahatma Gandhi)
 
 
Namasté,
 
sehr geehrte Damen und Herren,
 
liebe Förderer unseres Boystown-Projektes,
 
zu Beginn des Jahres 2014 grüße ich Sie ganz herzlich und informiere nachfolgend wieder gerne über die aktuelle Entwicklung  unseres gemeinsamen Projektes „Boystown“.
 
Am 25. Februar 2013 wurde -wie im letzten Brief angekündigt- der Betrag von Rs. 852.500,00 ( = 11.772,20 € ) zur Deckung des Etats 2012/13 überwiesen. Ein dankbares Echo erhielten wir daraufhin am 3. April 2013 vom jetzigen Heimleiter Bijo Karukappally.
 
In einem Schreiben aus dem August des letzten Jahres bedankt sich der Pater erneut für die Unterstützung und schildert die Entwicklung des Heimes:
 
 
„Lieber Michael Dörr,
 
herzliche Grüße aus Boystown. Ich hoffe, dass es Ihnen gut geht. Vielen Dank für die Hilfe, die unserem Heim zuteil wird. Sie alle bewirken Großartiges zur Ehre unseres Herrn Jesus Christus. Letztes Jahr konnten 24 Schüler unserer Einrichtung von Ihrer Unterstützung profitieren.
 
Hier ist alles in Ordnung. Dieses Jahr lernen hier 25 Kinder von der 1. bis zur 10. Klasse. Es gibt nur zwei Grundschüler, dafür einundzwanzig Kinder, die auf der weiterführenden Schule sind. Das Besondere in diesem Jahr ist, dass wir begonnen haben, die Kinder zu unterstützen, die die Schule verlassen. Zurzeit sind dies zwei Jungen.
 
Dieses Jahr kümmern sich noch ein Priester aus unserer Diözese und zwei Schwestern von der Franziskan Clarist-Gemeinschaft um die Kinder. So helfen nun insgesamt zwei Priester und zwei Schwestern den Kindern bei ihren Hausarbeiten und anderen außerschulischen Aktivitäten. Das Fahrzeug, das wir im vergangenen Jahr kauften, ist eine große Hilfe für uns, weil unsere Kinder nun mit diesem Fahrzeug zur Schule transportiert werden. Auch war die Einrichtung eines Trockenraumes für die Kinder notwendig, um ihre Kleidung während der Regenzeit zu trocknen. Wir konnten einen wunderbaren Anbau für diesen Zweck errichten. Er kostete nur 3.000 €. Wir konnten auch einige Wartungsarbeiten mit Ihrer Hilfe ausführen. Dieses Jahr haben wir zudem unser Gebäude gestrichen.

Sehr oft gibt es keine Stromversorgung in unserem Ort. Daher planen wir in diesem Jahr, wenn möglich, den Kauf eines kleinen Generators oder eines Solarpanelen-Systems, so dass unsere Kinder gut lernen können, wenn ein Stromausfall eintritt.
 
Die täglichen Ausgaben vor allem für Lebensmittel werden steigen und die Aufwendungen für Allgemeines können 4.700 € betragen. Wir wollen auch ein paar Bücher für die Bibliothek in diesem Jahr kaufen. Das Gehalt der Arbeiter wurde um 12 € pro Monat erhöht. Die Zulage an  die ehrwürdigen Schwestern wurde ebenfalls um 18 € pro Monat erhöht.
 
Der Betrag, den wir von dem Katholischen Nahost Wohlfahrts Zusammenschluss (CNEWA ) bekommen, wird immer weniger und weniger. Aber wir erhalten Zuweisungen aus den Pfarren vor Ort. So gelangen wir an Reis, Seife, Bücher, Bettwäsche, Stifte etc.. Dies ist auch eine große Unterstützung für uns. Wann und wo auch immer unser Bischof seine pastoralen Besuche in verschiedenen Pfarreien vornimmt, bittet er um Hilfe für die Kinder. Das ist ebenfalls eine große Hilfe für unsere Kinder.
 
Wir bitten um Ihr Gebet und auch finanzielle Unterstützung für unser Heim. Ich danke Ihnen sehr für die bisherige finanzielle und ideelle Hilfe. Wir gedenken Ihrer in unseren täglichen Gebeten.
 
Wieder einmal wünsche ich Ihnen viel Erfolg bei all Ihren Bemühungen. Möge Gott Ihnen helfen, weiter große Werke zur Ehre unseres Gottes zu tun.
 
Pater Bijo Karukappally
Direktor von Boystown“
 
 
Das detailliert übermittelte Budget des Heimes für 2013/2014 wies ein Defizit  von 15.482 € aus. Diesen Betrag konnten wir am 5. Dezember 2013 als vorweihnachtliches Präsent anweisen. Die Summe wurde - einschließlich der Überweisungskosten von 40,88 € - von den diesjährigen Spenden in Höhe von 15777,99 €  vollständig gedeckt.
 
Ohne Ihren persönlichen Beitrag wäre dies nicht möglich gewesen. Hierfür ein herzliches „Vergelt’s Gott“, nicht nur aus meiner Feder sondern auch im Namen der in Boystown lebenden Kinder und der dortigen Verantwortlichen! Die Spendenbescheinigungen werden zeitnah zugestellt.
 
Pater Bijo Karukappally bedankte sich mit den nachfolgenden Worten am 19. Dezember 2013 herzlich für unsere Unterstützung:

„Lieber Herr Dörr,
 
wir sind glücklich, Ihre Mail (mit der Mitteilung über die finanzielle Hilfe) erhalten zu haben. Unsere Kinder haben ihre Prüfungen abgelegt. Morgen werden die Weihnachtsfeiern stattfinden. Ich habe jedem Kind 100 Rupien (= 1,20 €) gegeben, um ein Weihnachtsgeschenk für einen Freund zu kaufen. Die Kinder, die nicht nach Hause können, bleiben in den Ferien bei uns.
 
Wir haben den Betrag, den Sie uns für die Kinder übersandt haben ( Rs. 1280577  =   15482) erhalten. Ich bin sicher, dass er eine großartige Hilfe für unsere Kinder für deren Lernen und andere Aktivitäten sein wird. Manchmal erhalten wir auch Unterstützung in Form von Reis, Kleidung etc. von anderen hier ansässigen mitfühlenden Menschen.
 
Wann kommen Sie das nächste Mal nach Indien?
 
Wir gedenken Ihrer jeden Tag in unseren Gebeten. Übermitteln Sie unsere Grüße all Ihren Freunden/Gemeindemitgliedern und Familienangehörigen.
 
Unser Bischof ist eine Woche krank gewesen. Er litt an hohem Fieber und musste stationär behandelt werden. Nun geht es ihm aber wieder gut.
 
Es ist hier sehr kalt, weshalb wir wettergeschützte Kleidung für unsere Kinder kaufen mussten.
Noch einmal wünsche ich Ihnen allen viel Erfolg im Neuen Jahr. Möge der gute Gott Sie und all ihre Bemühungen segnen.
 
Fr. Bijo,
Direktor von Boystown“

Ob Bischof Dr. Jose Porunnedom uns in diesem Jahr besuchen kann, ist leider noch offen. Er grüßt uns aber herzlich. Sein Weihnachtsschreiben ist umseitig abgedruckt.
 
Herr Volker Hollender, ein Indien–Kenner par excellence, hat sich aber freundlicherweise bereit erklärt, die Wartezeit bis zum Besuch des Bischofes durch einen persönlich vorgetragenen Reisebericht zu verkürzen.
 
Unserer Gemeinde ist Herr Hollender kein Unbekannter, wusste er doch bereits im Jahr 2005 uns alle durch einen brillanten Vortrag für den südindischen Bundesstaat Kerala zu begeistern. Über einen entsprechenden Termin werden Sie rechtzeitig informiert.
 
Auch ich wünsche Ihnen abschließend ein gutes, gesegnetes Jahr 2014 erneut verbunden mit einem herzlichen Dank für die gewährte Unterstützung. Bitte bleiben Sie Boystown auch weiterhin gewogen.

 
Herzlichst
Ihr Michael Dörr
 
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