2012 - Boystown

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2012

Chronik

Namasté,
 
sehr geehrte Damen und Herren,
 
liebe Förderer unseres Boystown-Projektes,

im inzwischen 38. Jahr unserer Partnerschaft zur Diözese Mananthavady -speziell zu unserem Waisenheim Boystown- heiße ich Sie herzlich willkommen.

Gleich zu Beginn des letzten Jahres – am 13. Februar erreichte uns leider eine traurige Nachricht von Bischof Dr. Jose Porunnedom:

Schule schließt

„Sehr geehrter Herr Dr. Dörr,
 
 
herzliche Grüße sende ich Ihnen aus Mananthavady, Indien,. Ich hoffe, Sie haben die Kälte ohne große Erkältung überstanden. Wie ich hörte,  ist es im Moment in Deutschland sehr kalt, ja eiskalt.
 
Im Jahr 2000 haben wir mir unserer Schule in der Nähe unseres Kinderheimes Boystown begonnen. Dies konnten wir nicht zuletzt dank Ihrer großzügigen Unterstützung tun. Sie haben uns geholfen beim Bau dieser Schule. Und auch in der Folgezeit; denn Sie haben sie uns jedes Jahr gewährt. Darüber sind wir mehr als froh und dankbar. Sie wissen, dass unsere Schule von Anfang an von der Regierung nicht anerkannt wurde. Zu Beginn hatten wir viele Schüler. Diese durften zwar in unserer Schule studieren. Aber ihr Examen war bei uns wegen der fehlenden Anerkennung der Schule nicht möglich. Dafür mussten die Schüler in eine andere Schule gehen, um dort ihr Examen abzulegen. Der normale Unterricht in unserer Schule war weiterhin möglich und gestattet.
 
Allerdings machte sich in letzter Zeit immer größerer Unmut bei den Eltern breit. Sie wollten und konnten nicht akzeptieren, dass ihre Kinder in unserer Schule lernten, das Examen aber, wie gesagt, an einer anderen Schule ablegen mussten. So schickten immer mehr Eltern ihre Kinder in andere Schulen. Nicht zuletzt auch deswegen, weil wir bei den Eltern der wenigen Schüler unserer Schule Geld sammeln mussten, um die Lehrer bezahlen zu können. Das geht aber nicht so weiter, denn für die Eltern ist es nicht möglich, das Geld für die Schule aufzubringen. Uns ist klar, dass wir niemals für unsere Schule die Anerkennung der Regierung bekommen werden. Denn das schließt auch die Bezahlung der Lehrerinnen und Lehrer ein. Das wird niemals eintreten. Denn wir müssen die Lehrerinnen und Lehrer natürlich bezahlen, wie die Regierung es per Gesetz vorgeschrieben hat. Wenn nicht, wird das Bistum damit ein Unrecht begehen und das Gesetz brechen. Dabei sollten wir wenigstens ein Minimum an Standard bewahren. Das ist unter diesen Voraussetzungen nicht möglich.
 
Dazu kommt jetzt ein anderes, für uns nicht mehr lösbares Problem. Die staatliche Anerkennung unserer Schule und damit die Bezahlung der Lehrer durch den Staat waren niemals möglich. Jetzt aber sind die staatlichen Gesetze durch die Regierung geändert worden. Diese erlauben privat-finanzierte Schulen in Zukunft nicht mehr. Es ist also nicht nur das finanzielle Problem, dass es uns unmöglich macht, unsere Schule weiterzuführen, sondern: nach dem Gesetz darf unsere Schule nicht mehr sein. Deswegen müssen wir uns so langsam aus den geschilderten Gründen Gedanken machen, unsere Schule zu schließen. Wir denken dabei an eine Zeit im nächsten Jahr.
 
Ich habe Ihnen dies so ausführlich geschrieben, damit Sie erkennen, in welchem Dilemma wir stehen. Auch sie haben ein Anrecht darauf, genau und ausführlich informiert zu werden. Waren sie doch in all den Jahren unsere große Stütze und Hilfe. Sie werden uns sicherlich verstehen.
 
Was ich Ihnen geschrieben habe, betrifft lediglich die Schule. Das Kinderheim wird bleiben wie bisher. Bitte gewähren Sie uns noch Ihre Unterstützung für unser Kinderheim Boystown. Denn die Kinder müssen in eine andere Schule gehen und dort weiter studieren, wenn unsere eigene geschlossen ist. In der Sorge um unsere Kinder müssten wir Transportmittel suchen wie beispielsweise ein Auto oder einen anderen Weg finden.
 
Dank Ihrer Unterstützung ist uns vieles ermöglicht worden: das Essen für die Kinder, die Bezahlung der Arbeiter im Kinderheim und der Erzieher einschließlich des Direktors, das Geld für die Küche, die Reparatur der Gebäude. Sie wissen selbst, was alles nur mit Ihrer Spende möglich war.
Bitte vergessen Sie uns auch in Zukunft nicht in anderen Anliegen und Nöten unseres Bistums. Ich bin sicher, dass ich Sie darüber informieren und um Hilfe bitten darf.
Ihr
Bischof Jose Porunnedom
Bischof von Mananthavady“   

So war zu erwarten, dass der Schulbetrieb auf Dauer nicht mehr fortgeführt werden kann, aber lesen Sie zunächst einen weiteren Schriftsatz von Fr. Sebastian Elemkunnel, dem langjährigen Leiter des Heimes vom 20.02.2012:
 
 
Trockenraum benötigt
 
„Sehr geehrter Herr Michael Doerr,
 
Grüße aus Boystown. Ich bin Fr. Sebastian Elemkunnel, der Direktor von Boystown. Vielen Dank für die großartige Hilfe, die Sie unseren Kindern und dem Heim gewähren. Mit dem Betrag, den Sie uns über unsern Bischof Jose geschickt haben (Anm.: s. letzter Jahresbrief oder Homepage), konnten wir den täglichen Bedürfnissen der Einrichtung gerecht werden und haben Bäder und Toiletten installiert. Wir haben auch den Innenhof zu einem geschlossenen Bereich umgestaltet.
 
Dieses Jahr sind 28 Kinder in unserer Einrichtung (erste bis zehnte Klasse). Sie alle lernen gut. Nach der Rückkehr aus ihrem Elternhaus sind sie nun in der Vorbereitung für die jährlichen Prüfungen. In der Schule gibt es 60 Kinder, die vom Kindergarten bis zur 4. Klasse gehen. Es gibt jetzt fünf Lehrer in der Schule. Sie erhalten momentan nur Rs. 3500.00 jeden Monat, was sehr unzureichend ist, um ihre Bedürfnisse zu erfüllen.  Wir beabsichtigen, Ihnen Rs.5000.00 pro Monat zu geben. Während der Regenzeit ist es sehr schwierig, die Kleidung der Kinder zu trocknen, weil es keinen Trockenraum gibt. So planen wir, einen Trockenbereich einzurichten, der Rs.60000.00 kosten kann. ......

Ihr                                                                            Fr.Sebastian Elemkunnel
 
Director, Boystown“
 
Fr. Elemkunnel führte auch den Budgetplan für 2012/2013 auf. Er kann auf unserer Homepage im Detail eingesehen werden.
Zusammengefaßt wurden wir um Überstellung eines Betrages von Rs. 852.500,00 ( = 11.772,20 € ) zur Unterstützung des Heimes und der bis dahin noch bestehenden Schule gebeten.
 
Neuer Direktor
 
Im September informierte uns Bischof Jose über einen Personalwechsel der Heimleitung. Er führte aus, dass Fr. Sebastian Elemkunnel Pfarrer in einer Gemeinde ca. 40 km von Boystown entfernt geworden ist. Das Amt des Direktors obliegt nun Pfr. Bijo Karukappilly.
 
Die Schule war geschlossen worden, da die Regierung in der Tat die Genehmigung dieser Einrichtung widerrufen hatte. Hierdurch müssen die Kinder nun mit dem Geländewagen zur Ausbildung in eine andere Schule fahren, die 5 km von Boystown entfernt liegt.

Frau Böttcher zu Gast
 
Im Oktober 2011 begann für Johanna Böttcher eine aufregende Zeit. Die Enkelin des langjährigen Vorsitzenden des Weltkirche-Arbeitskreises der St. Hubertus Pfarre Franz Bellenberg traf nämlich in Kerala ein. Reiseziel des in diesem, im Südwesten Indiens gelegenen Bundesstaates war Boystown.
Zwei Ordensschwestern bereiteten der 18-Jährigen dort auch einen herzlichen Empfang. Es war der Auftakt eines fast 6-monatigen Aufenthaltes in „God’s Own Country“ – so eine andere Bezeichnung für diese Region.
 
Lebendig und spannend berichtete die sympathische junge Studentin am Sonntag, 24. Juni, vor interessierten Zuhörern im Versammlungsraum des St. Hubertusstiftes vom Leben in und um Boystown.
26 Jungen lebten zum Jahreswechsel im Heim. Sie waren zwischen 6 und 16 Jahre alt. Alle hatten sich auf den Besuch aus Deutschland sehr gefreut und waren gespannt darauf, Frau Böttcher kennen zu lernen. Die Begrüßungszeremonie beinhaltete sogar das Abspielen der deutschen Nationalhymne.
 
Zum Waisenheim gehören ein Haus für Arbeiter, eine Unterkunft für die Teepflückerinnen und ein medizinischer Garten mit ayurvedischen Pflanzen. Der ganze Stolz der Schwestern ist aber ein verträumter Rosengarten. Des Weiteren dient ein Gewächshaus der Anzucht vieler anderer Blumen. Darüber hinaus werden Obst, Gemüse, Gewürze, Kaffee und Tee angebaut und geerntet – was übrigens vor allem durch Spenden aus unserer Gemeinde möglich wurde.
 
An Bäume mit riesigen Luftwurzeln, Kakaopflanzen, Gummibaumplantagen und Muskatnüsse gewöhnte sich die Referentin ebenso wie an die vielen Tiere, die sich im Gebäude oder außerhalb des Heimes tummelten, wie Wellensittiche, Hühner, Hasen und Kühe. Die Geburt einer Ziege war einer der vielen Höhepunkte des mehrmonatigen Aufenthaltes. Elefanten scheuten sich übrigens nicht, in der Nähe des Menschen Bananen zu stehlen. Hier ist das wirkungsvolle Gegenmittel eine Bepflanzung mit stacheligen Gewächsen.
Der nahe gelegene See stellt - vor allem in Trockenzeiten - ein Wasserreservoir dar. In ihm badeten allerdings auch die im Heim untergebrachten Kinder – ungeachtet der dort vorkommenden Blutegel. Aus dem auf dem Gelände befindlichen Brunnen wurde Wasser geschöpft – zum Waschen des eigenen Körpers mit Hilfe einer aus Blättern gewonnenen Seife und zur Reinigung der Wäsche auf sogenannten Waschsteinen.
 
In der benachbarten Schule arbeiteten zum Zeitpunkt des Besuches von Frau Böttcher 4 Lehrerinnen, welche mit den Schwestern und Aushilfskräften insgesamt 130 Kinder unterrichteten. Eine Lernhalle zur Ableistung der Hausaufgaben, ein sehr ordentliches, sauberes Schulungs- und Trainingscenter sowie eine Jugendherberge und ein Spielplatz komplettieren das Heimgelände.
 
Die Kinder nahmen täglich nach der Messe an drei sogenannten Study-Times unter Aufsicht teil. Ein Abschluss wird in jedem Fall erteilt, wodurch die Motivation im Einzelfall auch schon einmal zu wünschen übrig lässt. Wer jedoch gute Noten erwirbt, schafft es im Idealfall, das College zu besuchen, und kann von dort beispielsweise in die gut dotierte IT-Branche einsteigen. Der Tagesablauf ist sehr gut strukturiert und verlangt ein gewisses Maß an Gehorsamkeit. Immerhin verbleiben den Kindern täglich zwei Stunden zum ungestörten Spielen.
 
Frau Böttcher bereitete es großen Spaß, in den Study-Times den Kindern Englisch beizubringen, letztlich war hierdurch auch eine gute Verständigung möglich.
 
Das Heim selbst weist eine Küche mit offener Feuerstelle auf. Die Speisen werden mit den Fingern gegessen, ein Umstand, an den sich Europäer erst gewöhnen müssen. Dies schränkt den Genuss des ansonsten sehr  ausgewogenen und reichhaltigen Angebotes an Nahrungsmitteln jedoch keineswegs ein.  
 
Die Kirche (mit einer roten Seite für die Frauen und einem blauen Bereich für die Männer), eine kleine Marienkapelle sowie eine Jesusstatue symbolisieren die enge Beziehung der Einrichtung Boystown zum katholischen Glauben. Neben der täglichen Messe wird abends noch eine Rosenkranz-Andacht angeboten.
 
„In Indien und somit auch in Boystown wird Fremden eine große Gastfreundschaft zuteil. Ich habe mich immer sehr geborgen gefühlt,“ so Johanna Böttcher in ihrem interessanten Vortrag. Im Heim betrachteten sie die aus zerrütteten Verhältnissen stammenden Kinder schnell als Ersatzmutter. Die Kleinen erzählten von ihren teils schockierenden Erlebnissen in der Familie und schilderten ihre Ängste:
Eine Mutter hatte sich mit Benzin übergossen und angezündet, woraufhin der Vater sich nicht anders zu helfen wusste als die Kinder dem Heim anzuvertrauen. Eine anderes Kind, dessen Vater verschwunden und dessen  Mutter alkoholkrank war, wurde ebenfalls der Obhut der Schwestern anvertraut. Als die labile Mutter ihren Sohn, den sie bereits zu Hause drangsaliert hatte, in Boystown besuchte, biss sie ihn.
Unterbringungen in Boystown sind oft Gewalt in der Familie vorausgegangen. Bischof Jose hat aus diesem Grund bereits einige Kinder persönlich aus den Familien nehmen müssen. Die Informationen gelangen über Patres und Priester zu dem hohen kirchlichen Würdenträger.
 
Trotz dieser Erlebnisse wirkten die Kinder im Alltag zumeist unbefangen und frei. „Der Inder ist generell verschlossen und spricht sonst nicht über seine Probleme,“ so Böttcher. Dieser Charakterzug sei bei den Kindern jedoch noch nicht so ausgeprägt.
 
Ihr selbst hat es in Indien – speziell in Boystown - sehr gut gefallen. Natürlich habe sie sich an die steinharten Matratzen, das kalte Wasser und diverses Ungeziefer erst gewöhnen müssen. Ebenso sei sie  anfangs von gesundheitlichen Beschwerden nicht verschont geblieben. Und letztlich erlebte sie auch die Verletzung eines Kindes, das mit einem Feuerwerkskörper gespielt hat, der in dessen Hand explodierte. Aber all dies wurde durch das Vertrauen der Kinder und der freundlichen Gemeinschaft im Heim mehr als aufgewogen.     
„Die Kinder werden gut versorgt in Boystown,“ dies war das positive Resümee von Johanna Böttcher. Ordensschwestern, Lehrkräfte, Köchinnen und Hauswirtschafterinnen sorgten unter der Ägide des Heimleiters für eine gute Betreuung der Kinder, ein harmonisches Miteinander sowie die Vermittlung  sozialer Kompetenz und christlicher Werte. Im 16. Lebensjahr werden die Kinder in die weitere Ausbildung oder Arbeitsaufnahme entlassen – nicht ohne vorher auch grundlegende Kenntnisse in Landwirtschaft und Viehzucht erlangt zu haben.
 
Frau Böttcher betonte, dass die Einrichtung in vielfältiger Weise von dem Spendenaufkommen, das unsere Gemeinde alljährlich sammelt, profitiere. Während sich die Kinder vor allem für das mit Mitteln der Pfarre erworbene Spielzeug begeistern, ist man seitens der Verantwortlichen für die Unterstützung bei der Gebäudeunterhaltung und die Förderung der materiellen, pädagogischen und sozialen Versorgung der Kinder dankbar.
 
Gegen Ende des Indien-Aufenthaltes besuchte Frau Böttcher auch andere Regionen rund um Boystown. In Kochi erlebte sie die Backwaters, ein Netz von Kanälen und Seen, auf denen viele Hausboote anzutreffen waren. Während es in Boystown klimatisch sehr angenehm war, setzte ihr am Meer die Hitze doch sehr zu. Weitere Stationen ihrer Indien-Reise waren der Bundesstaat Goa und die in Karnataka gelegenen Städte Hampi und Mysore mit demVirupaksha-Tempel und dem Maharajapalast.
 
Nach rund drei Stunden ging ein interessanter und informativer Nachmittag im St. Hubertusstift zu Ende, den die Gäste einer ausgesprochen sympathischen und kundigen Vortragenden verdankten. Die Freunde der „Boystown“-Initiative waren sich allesamt einig: Die Veranstaltung war eine hervorragende Überbrückung der Zeitspanne bis zum nächsten Besuch des Bischofs Dr. Jose Porunnedom.
 
Der Referentin danken wir an dieser Stelle nochmals herzlich und wünschen ihr alles Gute für die Zukunft.
 
Etat
 
An Einnahmen verzeichneten wir 2012:
 
 
Einzelspenden                 11.801,84 €
 
sonstige Einnahmen         2.472,80 €
 
Zinsen                                    36,95 €
 
Gesamt                          14.311,59 €

Aus Aktivitäten der Pfarre erhielt unsere Initiative einen Betrag von 2.000 €. 95 € werden den indischen Geistlichen zur Lesung von Messen im Namen von in Reuschenberg verstorbenen Personen überlassen.
Die Frauengemeinschaft beteiligt sich jährlich mit 300 € an unserem Projekt.
 
Darüber hinaus unterstützten uns viele weitere Spender – zwei davon mit vierstelligen Beträgen. Jede Zuwendung -ob groß oder klein- stellt eine wichtige Hilfe für die Kinder dar. Ihnen allen hierfür ein herzliches Vergelt’s Gott.
Summa summarum sind somit über 14.000 € gesammelt worden, das zweitbeste Ergebnis meiner „Amtsszeit“.
 
Die Spendenbescheinigungen wurden bereits zugestellt. Herzlichen Dank in diesem Zusammenhang an die Damen im Pfarrbüro Frau Renate Breuer und Frau Renate Gralla, die Boystown seit Jahren in bewährter Art und Weise als Bindeglied zwischen mir und der Geistlichkeit betreuen.   
Dankend erwähnen möchte ich außerdem – wie in jedem Jahr - die von der Zweigstelle Reuschenberg der Sparkasse Neuss  unentgeltlich geleistete Kontoführung.

Mit dem o. a. Betrag sind wir zunächst in der Lage die o. a. deklarierten Aufwendungen von 11.772,20  €, welche von Fr. S. Elemkunnel errechnet wurden, zu finanzieren. Diese Summe werde ich in diesen Tagen nach Indien anweisen.
 
Einerseits reduziert sich der Betrag zwar möglicherweise durch den Wegfall der Schule, andererseits ist aber eher dessen nachträgliche Erhöhung zu vermuten, da die Anschaffung eines Jeeps zwecks Transport der Jungen zur entlegeneren Schule erforderlich geworden ist.
 
Hierzu erwarten wir in Kürze nähere Auskünfte von Pfr. Bijo Karukappilly, dem jetzigen Heimleiter.

Augenhöhe – Solidarität Weltweit
 
“Augenhöhe-Solidarität weltweit” heißt der  entwicklungspolitische Wettbewerb, den Misereor und der Diözesanrat Köln ausgeschrieben haben. Am 10. März 2013  werden die Gewinner offiziell benannt.
Unter den Bewerbern ist auch unsere Boystown-Initiative. Also: Daumen drücken!
 
Neue Webseite
 
Fast 10.000 Abrufe weist unsere Webseite zu Boystown www.boystown.de inzwischen auf. In diesem Monat ist sie in neuem Layout verfügbar. Ich hoffe, der Relaunch sagt auch Ihnen zu. Sogar über Facebook gewannen wir vier (indische) Sympathisanten.

 
2013
 
Abschließend wünschen Bischof Dr. Jose  Porunnedom und ich Ihnen allen ein gutes verbleibendes Jahr 2013 erneut verbunden mit einem herzlichen Dank für die gewährte Unterstützung. Bitte bleiben Sie Boystown auch weiterhin gewogen.
 
 
Herzlichst
Ihr Michael Dörr
 
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