2009 - Boystown

Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü:

2009

Chronik

Namasté!

Herzlich willkommen im Neuen Jahr ! Ebenso wie Bischof Dr. Jose Porunnedom wünsche auch ich Ihnen alles erdenklich Gute. Wie fast immer blicken wir im Hinblick auf unsere Boystown-Initiative auf ein ereignisreiches und sehr erfreuliches Jahr mit vielen positiven Momenten und einer guten Resonanz zurück. Höhepunkt war natürlich die Visite Seiner Exzellenz  in Reuschenberg am 16. Mai, über den auch die Neuss-Grevenbroicher Zeitung am 18. Juli unter der Überschrift „Lebendiger Kontakt zu Boystown“ ausführlich berichtete. Bereits am 31. Januar und 25. April hatte das Blatt dankenswerterweise auf den kommenden Besuch des indischen Geistlichen mit Beiträgen hingewiesen.  
Hoher Besuch

Gegen 10:50 Uhr traf Bischof Jose in Begleitung der Schwestern des Ordens "Mägde Christi" Schwester Elcitta und Elsa im Domizil des Unterzeichners in der Enzianstraße 17 a ein. Natürlich hatten die Gastgeber zu Ehren des hohen kirchlichen Besuches am hauseigenen Fahnenmast die Festtagsflagge gehisst.  

Pünktlich um 12:00 Uhr, zu Beginn des Frühlingsfestes der St. Hubertus-Kindertagesstätte, konnte die Leiterin Frau Christine Zwiorek dann unsere Delegation in ihrer Einrichtung begrüßen und den anwesenden Eltern und Kindern vorstellen. Anschließend führten die Kinder die "Vogelhochzeit" auf.
 
Im Vorfeld hatte der Kindergarten sich intensiv mit der Heimat des Bischofs beschäftigt. "Mit Felix um die Welt" so hieß das Motto, das die Kinder mit Indien, dem Bundesstaat Kerala und vor allem den Kindern im Waisenheim Boystown vertraut gemacht hatte.
Diesbezüglich hatte Frau Dr. Gitta Röth, Leiterin des BNE (Bildung für nachhaltige Entwicklung)- Projektes in Meerbusch Anfang des letzten Jahres einen interkulturellen Austausch zwischen den Kindern aus Boystown und den Kindern in der St. Hubertus-Kindertages-stätte angeregt. Viele schöne Fotos, Zeichnungen und Malarbeiten aus der Einrichtung gelangten so im März letzten  Jahres bereits nach Indien. Im Gegenzug brachte Bischof Jose nun Fotografien aus Boystown und Bilder der indischen Kinder mit.

Bischof Jose gewann schnell die Sympathien der Festbesucher. Er erzählte in perfektem Deutsch, dass die Kinder mit viel Freude und großem Eifer gebastelt, gemalt und gezeichnet hätten, um den deutschen Kindern aufzuzeigen, wie sich das Leben in Indien gestaltet. Der Bischof kommentierte jedes einzelne Bild und ließ die Übergabe der Zeichnungen so zu einem lebendigem Ereignis werden.
Nun können sich die Reuschenberger Kinder  einen Eindruck über die Lebenssituation im Boystown-Heim und seiner Umgebung verschaffen. Auf diese Art und Weise wurde das Vorhaben von Frau Dr. Röth - bekannt auch unter dem Namen "Weltweit Wichteln" - erfolgreich umgesetzt. Der Initiatorin ein herzliches Dankeschön !

Schnell zeigten sich etliche Erwachsene an der Thematik interessiert – dies belegen übrigens auch eindrucksvoll die zahlreichen Unterschriften im ausgelegten Boystown-Gästebuch. Herr Guido Falkenberg, Südindien-Referent bei der Kindernothilfe, unterhielt sich mit Bischof Jose standesgemäß lange auf Englisch.

Dass die Belange des Artenschutzes im Kindergarten einen hohen Stellenwert einnehmen, konnte Frau Zwiorek noch einmal gegen Schluss der Bischofsvisite verdeutlichen. So existieren im Vorgarten der Einrichtung ein Steingarten, eine Spinnennetzhilfe, Ameisengänge, Schlupfwinkel für Spitzmäuse und viele andere interessante Tierbehausungen und Pflanzenstellen. Nicht nur Frau Dr. Röth zeigte sich fasziniert und begeistert über die für die Kinder geschaffenen Lernobjekte zum Thema Naturschutz.

Bischof Jose stand weiterhin im Mittelpunkt. Noch auf der Straße fing ihn Herr Norbert Fassbender ab, der vom Bischofsbesuch aus der Presse erfahren hatte. Der rüstige Herr aus dem Neusser Norden frönt einem seltenen Hobby: Er sammelt Unterschriften von Bischöfen. Seiner Bitte, ihm doch eine persönliche Widmung zu überlassen, kam Dr. Porunnedom natürlich gerne nach.

Zusammen mit Monsignore Dr. Hans-Dieter Schelauske, vielen Messdienern, der Gemeindereferentin Jennifer Rütten und unter imposanter Chormitwirkung unter der Ägide von Frau Simone Euteneuer und Herrn Theo Leuchtenberg fand um 17:00 Uhr der seitens des Bischofs zelebrierte Gottesdienst in St. Hubertus statt. Im Rahmen der Predigt äußerte Bischof Jose viele Worte des Dankes an die Mitglieder der St. Hubertus-Gemeinde, ohne deren großzügige Unterstützung die Kinder nicht ein derart freundliches, gut ausgestattetes Domizil vorfinden würden. Die durchgeführte Kollekte zugunsten von Boystown erbrachte den "Schnapszahl-Betrag" von 212,12 Euro.   
  
Rund zwei Stunden stand Seine Exzellenz Dr. Porunnedom anschließend im Pfarrheim allen Boystown-Freunden zur Verfügung. Zahlreiche Wortbeiträge u. a. von Herrn Johannes Wallraff, Frau Evelin Lückgen, Herrn Theo Leuchtenberg und Herrn Franz Bellenberg trugen zu einer lebendigen und informativen  Atmosphäre bei. Viele Helfer wie die Damen Evelin Lückgen,  Jennifer Rütten, Karin Wallraff, Renate Breuer, Claudia und Manuela Dörr sowie die Herren Josef Uhr als Vorsitzender des Kirchenvorstandes, Markus Icking, Niklas Quadflieg und Martin Dörr unterstützten die Veranstaltung dankenswerterweise in unterschiedlichsten Funktionen

Die zur Zeit des Empfanges stattgefundene Wahl des indischen Bundestags ergab keine neuen politischen Ausrichtungen. Von den 542 Abgeordneten stammen 20 aus Kerala, und repräsentieren die dort lebenden 30 Millionen Inder. Das Landesparlament umfasst 140 Abgeordnete.
Die Anzahl der Christen in Indien ist leider rückläufig, da gläubige Familien in das Ausland - vor allem die USA - emigrieren und die Familiengröße schrumpft. Im Gegenzug nimmt insbesondere die islamische Bevölkerung zu (derzeit 12 %). Außerdem kommt es im Norden Indiens zu regelrechten Christenverfolgungen (Orissa - Massaker).
Nicht nur dort gibt es zwischen Hinduisten und Christen Konflikte. Hintergrund ist der grundlegende Unterschied beider Glaubensarchitekturen. Gegensätzlich sind beispielsweise der christliche Gleichheitsgrundsatz und das hinduistische Kastenwesen. Auch entfacht die bessere Bildung vieler Christen den Neid der Hindus. So muss man sich zunehmend mit antireligiösen Tendenzen auseinandersetzen: das Morgengebet wird abgeschafft, religiöse Zeichen sind aus öffentlichen Gebäuden zu entfernen.
Problematisch ist die Priesterentwicklung.
Zusammen mit dem Bischof befanden sich seinerzeit 80 angehende Geistliche im Seminar, in Jahr 2009 studierten dort nur noch 16 Priesteranwärter. Betroffen ist hiervon die ganze Welt - auch Deutschland: Im Bistum Augsburg gibt es zurzeit noch 39 südindische Priester. Schreitet die Entwicklung so fort wie vorauszusehen, kann Indien in 10 - 15 Jahren den deutschen Gemeinden sicher überhaupt keinen Geistlichen mehr überstellen.
Trotzdem bleibt man zuversichtlich. In Indien werden schließlich noch immer Kirchen gebaut und die Geistlichen hoffen, durch die in zwei Jahren in Kerala stattfindenden Landeswahlen künftig wieder mehr Einfluss zu gewinnen.

Zum Zeitpunkt des Bischofbesuches waren in Indien Ferien. Im Juli nahm das Heim wieder seinen Betrieb auf. Es werden dort nunmehr 36 Jungen im Alter von 4 - 10 Jahren von dem Heimleiter Fr. Sebastian Elemkunnel, drei weiteren Ordensschwestern, drei Lehrerinnen und zwei Küchenhilfen betreut.

In der benachbarten Grundschule befanden sich 76 Kinder, hiervon 32 Jungen aus Boystown. Dort sind zwei Ordensschwestern (aus Boystown), zwei Kindergärtnerinnen und zwei Lehrerinnen für die Klassen 1 - 4 angestellt.
Der von unserer Gemeinde finanzierte Kinderspielplatz ist fertig gestellt. Ein kleine Theaterbühne befand sich im Mai noch im Aufbau und dürfte nun entsprechend hergerichtet sein. Sowohl zur Schule als auch zum Waisenheim führen  geteerte Straßen - ebenfalls von der St. Hubertus-Gemeinde gefördert.

Aufgrund staatlicher Bestimmungen können in Boystown derzeit keine Mädchen mehr untergebracht werden. Die seitens der Regierung vorgegebenen Auflagen hinsichtlich einer geschlechterspezifischen Raumtrennung und Betreuung sind im Boystown-Heim nicht zu erfüllen. Bischof Jose setzt sich daher außerdem intensiv für sozial benachteiligte Mädchen ein und unterstützt im Rahmen von zwei Projekten einige hundert junge Frauen, um ihnen eine gute Ausbildung zu ermöglichen.
Für alle Beteiligten klang der Tag humorvoll aus: Erzählte der Bischof doch von zwei deutschen Touristen, die auf dem Motorrad einen Elefanten verfolgten, um eine besonders realistische Tieraufnahme zu erhalten. Dem Dickhäuter gingen diese Bemühungen auf die Nerven, er drehte sich kurzerhand um und attackierte die beiden. So endete eine Fotosafari mit einem ungeplanten Krankenhausaufenthalt........!

Bischof Jose fuhr anschließend zurück nach Iserlohn im Sauerland. Im Gepäck hatte er eine wichtige Gabe für die Kinder aus Boystown, nämlich einen Scheck über 9.500 €. Der Betrag deckt u. a. die Kosten für die Unterbringung und Betreuung der Kinder und die Unterhaltung des Heimes im Jahr 2009 ab und berücksichtigt außerdem die Anschaffung von vier Spielgeräten sowie eine dringende Dichtungsmaßnahme im Dachbereich. Einen detaillierten Haushaltsplan lieferte Fr. Sebastian Elemkunnel der St. Hubertus-Gemeinde bereits zu Beginn dieses Jahres (einsehbar unter www.boystown.de). Der Direktor des Heimes hatte sich seinerzeit auch noch einmal herzlich für den im Jahr 2008 überlassenen Betrag von 5100 € und „die Hilfe und Unterstützung, die sie unseren Kindern geben“ bedankt und hinzugefügt: “Every day we remember you in our prayers and please do keep us in your prayers too.”
       
Die nächste Reisestation des Bischofs lautete Menden. Dann begann für den hohen Geistlichen ein „Leben aus dem Koffer", denn er nahm deutschlandweit elf Firmungen vor und war noch in verschiedenen anderen Pfarren zu Gast, bevor er über die Vereinigten Staaten wieder die Heimreise nach Indien antrat.
Weltweit Wichteln
Die Leiterin des BNE-Projektes in Meerbusch Frau Dr. Gitta Röth gestaltete nach dem Bischofbesuch im Rahmen eines zweiwöchigen Urlaubsprogrammes des Naturschutzbundes viele weitere Mal- und Bastelarbeiten mit Kindern aus Meerbusch.
Neben verschiedenen Maßnahmen des Naturschutzes und der Untersuchung der Ökosysteme wie Wälder, Seen, Böden, Wiesen und Obstgärten behandelte die Gruppe auch globale Themen wie Klimawandel, Regen,  Schutz der Wälder, fairer Handel und die Erhaltung der biologischen Vielfalt. Ein dritter Teil des Programms beschäftigte sich mit dem Leben von Kindern in anderen Ländern. Die Gruppe sah Filme über Kinder in Indien, den Philippinen und in Ruanda und diskutierte über die Unterschiede der Lebensweisen. Eingeladene Großeltern wurden gebeten, über frühere Zeiten ihrer Kindheit zu sprechen. So erkannten die beteiligten Kinder, dass das Leben nicht immer und überall so einfach und komfortabel ist, wie es sich heute für viele von ihnen hier in Deutschland gestaltet.
Mit dem Programm bemühte sich Frau Dr. Röth, den Horizont der Kinder über die Grenzen der eigenen Stadt und des Landes zu erweitern, um zu versuchen, eine intensivere Beziehung zu Kindern in anderen Ländern zu erhalten.
Die geschaffenen Arbeiten wurden den indischen Kindern in Boystown per Post überlassen. Herzlichen Dank und Glückwunsch in diesem Zusammenhang noch einmal an Frau Fr. Dr. Röth für diese gelungen Art der umwelt- und naturschutz-bezogenen Völkerverständigung !

Das Onam Fest
Bischof Dr. Jose Porunnedom berichtete in seinem Schreiben vom 30. Oktober 2009:
„Lieber Herr Dr. Dörr!
.............Sie alle wissen sicher, dass Indien eine Kolonie Großbritanniens war und erst am 15. August 1947 seine Unabhängigkeit bekam. Deswegen feiern wir in jedem Jahr am 15. August den Jahrestag unserer Unabhängigkeit. ....In der Nähe des Kinderheims in Boystown befindet sich eine Mariengrotte; ihre Einsegnung war ebenfalls am 15. August.“
Das "Onam-Fest" feiern nur „die Leute im Bundesstaat Kerala. Onam ist eine besondere Feier, man könnte sagen: es ist die Nationalfeier Keralas - so wichtig wie das Oktoberfest in Bayern. Hinter diesem Onamfest steckt natürlich eine Geschichte, die einen hinduistischen Hintergrund hat: Mahabali war ein großer König von Kerala. Er hatte einen großen Reichtum, den er mit seinen Untertanen teilte. Alle waren glücklich und lebten wie im Paradies. Aber die Götter wurden eifersüchtig auf Mahabali. So sandten die Götter den Gott Vishnu in der Gestalt eines kleinen Jungen (mit Namen Vamana) zu Mahabali. Er fragte den König, ob er ihm ein Stück von seinem Land, so groß wie drei Schritte, schenken würde. Mahabali war einverstanden. In diesem Moment wuchs der kleine Junge bis in den
Himmel empor. So war der erste Schritt so groß wie die Erde, der zweite Schritt so groß wie das Universum. Nur ein Platz blieb übrig, der, auf dem Mahabali stand. Da verstand Mahabali, dass es sich bei dem kleinen Jungen Vamana um den Gott Vishnu handelte. Und Mahabali wünschte sich vom Gott Vishnu, dass er jedes Jahr einen Tag wieder zurück in sein altes Reich kommen konnte. Vishnu gewährte ihm diesen Wunsch und machte den dritten Schritt. Mahabali verschwand "in der Welt unter der Welt", genannt 'Pathala'.
Heute wird der Besuch von Mahabali am 'Onam-Fest' gefeiert. Es dauert 5 Tage. Alle Malayalees in Kerala feiern Onam, egal welcher Religion sie angehörigen; ein spezielles vegetarisches Gericht wird gekocht, dazu gibt es verschiedene Currys und anderes typisch keralisches Essen, Kinder dekorieren Häuser mit verschiedenen Blumen, Frauen tanzen überlieferte Tänze.“....
“Das Onamfest, haben die Kinder im Kinderheim und in der Schule dieses Jahr am 28. August gefeiert.
Eine ganze Menge Kinder gehen in unsere Einrichtungen: ins Kinderheim 21 Kinder,  zusammen 60 Kinder in die Schule. In den Kindergarten gehen 7, in die erste Klasse 15, in die zweite Klasse 12, in die dritte Klasse 12, in die vierte Klasse 14, zusammen also 60 Kinder.“.....
„Noch einmal danke ich Ihnen für alles und wünsche Ihnen persönlich für alles Gottes Segen. In Christus verbunden grüßt Sie von ganzem Herzen.
Ihr Jose Porunnedom
Bischof von Mananthavady“
Herzlicher Dank - Unser Etat
...sieht wie folgt aus:
Einnahmen :
Einzelspenden                6122,18 €
sonstige Einnahmen        3712,12 €
Zinsen                             126,97 €
Gesamt                         9961,27 €
Ausgaben :
Zahlung nach Indien       9.500,00 €
Auslagen                            47,10 €
Gesamt                         9.547,10 €
Durch vielfältige Gemeindeaktivitäten erhielten wir 3000 €. Die Frauen-gemeinschaft steuerte erneut 300 € bei. Eine Pfarrgemeinde aus Pirmasens (!) wurde auf Boystown über das Internet aufmerksam und spendete 200 €. Über einen Todesfall aus unserer Spender-gemeinschaft wurden unserer Initiative 470 € zuteil.
Im Gegenzug mussten einmalig 47,10 € für Porto, Versand der Malarbeiten und Kopie von Flyern ausgegeben werden.
Für all Ihre Spenden bedanke ich mich im Namen aller Verantwortlichen und vor allem der im Heim betreuten Kinder ganz herzlich. Die Spendenbescheinigungen werden Ihnen in nächster Zeit wieder separat über das Pfarrbüro zugestellt. Bitte haben Sie dieses Mal etwas Geduld, da sich durch den Umzug des Pfarrbüros aus dem Pastor-Trimborn-Haus momentan nicht alle Verwaltungsarbeiten zeitnah erledigen lassen. Herzlichen Dank in diesem Zusammenhang wieder an Frau Renate Breuer, die nicht nur sämtliche organisatorischen Belange unseres Projektes immer problemlos und zügig bewältigt sondern auch alljährlich die Spendenbescheinigungen fertigt.
Dankend erwähnen möchte ich außerdem erneut die von der Zweigstelle Reuschenberg der Sparkasse Neuss weiterhin unentgeltlich geleistete Kontoführung.
Pastor Josef Kallunkamakal danke ich wieder für die Anfertigung und Überlassung zahlreicher aktueller Fotos aus Boystown. Sie können zusammen mit vielen anderen  Fotografien auf unserer Homepage www.boystown.de angesehen werden. Dort finden Sie übrigens auch einen Verweis auf zwei Fotoalben des Bischofs mit Aufnahmen zu Boystown aus diesem Jahr.
Bessere Öffentlichkeitsarbeit gestattet nun ein neuer Dreiecks-Plakatständer, der auf dem Pfarrfest des St. Hubertus-Gemeinde am Sonntag, den 28. Juni 2009, erstmalig präsentiert wurde. Wir verdanken das hochwertige Werbemedium dem Kirchenvorstand bzw. Pfarrgemeinderat und bedanken uns für die volle Finanzierung in Höhe von 264,99 €   herzlich. Ebenso wurden die Kosten in Höhe von 76,70 € für Getränke und Plätzchen beim Bischofempfang übernommen. Vielen Dank !
Bengo
Bengo ist die Kurzformel für die seitens des Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) initiierte und finanzierte Beratungsstelle für private Träger bzw. Nichtregierungsorganisationen in der Entwicklungszusammenarbeit. Träger ist der Paritätische Wohlfahrtsverband.
Auf meine Anfrage hinsichtlich einer  Projektförderung antwortete die dortige Mitarbeiterin Frau Claudia Stroppel: „Es ist leider so, dass die Pfarrgemeinde als Antragsteller nicht in Frage kommt. Auch ein Verein, der an die Pfarrgemeinde oder Kirche angeschlossen ist, kann keine Fördergelder beantragen.“
Schade, aber es war einen Versuch wert !  
Boystown-Kreuz
Infolge des bevorstehenden Abrisses des Pastor-Trimborn-Hauses ist das dort bislang als Wandschmuck und Missions-Symbol dienende Thomas-Kreuz abgehangen worden und in den vorläufigen Besitz des Unterzeichners gelangt. Das wunderschöne Schmuckstück verdanken wir Herrn Hüsgen junior. Es wird sicherlich bald wieder an einer exponierten Stelle unsere Verbundenheit zu Boystown zum Ausdruck bringen können.
Bericht eines Ehemaligen
Der ein oder andere wird sich daran erinnern, dass es nach wie vor unser Anliegen ist, einmal von einem in Boystown aufgewachsenen und betreuten Zögling zu erfahren, wie unsere Hilfe empfunden wurde.
Der Bischof hat erst kürzlich zugesichert, sich um unseren Wunsch zu kümmern, bittet aber gleichzeitig um noch etwas Geduld. Wir freuen uns auf einen entsprechenden Bericht, der in den nächsten Wochen zu erwarten ist.
Damit enden zwar diese Zeilen, nicht aber unsere Bemühungen um Boystown. So erwarten wir in Kürze einen aktuellen Situationsbericht von Fr. Elemkunnel mit den in diesem Jahr erforderlichen Aufwendungen.
Für all Ihre Bemühungen, Gebete, ideelle und materielle Unterstützung darf ich mich wieder herzlich bedanken.
Herzlichst
Ihr Michael Dörr
 
Suchen
Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü