2008 - Boystown

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2008

Chronik
 
 
“Thank you very much for the service that you render to our
 
institution. I, on behalf of the children, Sisters and the staff, wish
 
you a joyful and happy Christmas and New Year.”
 
Fr.Sebastian Elemkunnel-Director, Boystown
 
 
Namasté!
 

 
Dieser indische Willkommensgruß ist Ihnen sicher noch aus dem letzten Brief geläufig. Auf diese Art und Weise möchte ich Sie, liebe Freunde und Förderer unseres Waisenheimes „St. Hubertus – Boystown“, auch in diesem Jahr wieder herzlich zur Lektüre unseres Rückblickes auf die Geschehnisse rund um Boystown einladen.
 
 
Spielplatz und Kindergarten für Boystown

 
Am 5. Februar 2008 meldete sich Fr. Sebastian Elemkunnel, der Direktor des Waisenheimes, mit nachfolgendem Schreiben:
 
 
„Sehr geehrter Herr Michael Dörr,
 
.....
Zur Zeit leben 36 Kinder in Boystown. Sieben von ihnen sind neu aufgenommen worden. Im letzten Jahr waren es vierzig Kinder, von denen elf das Heim verließen. Einige gingen zu ihren Eltern, einige wurden einem anderen Waisenhaus unserer Diözese übergeben. Die jetzigen Schüler besuchen die 1. (L.K.G. – Anm.: Grundstufe) bis 5. Klasse und zwei sind in der 8. Klasse. Es sind sieben Mädchen und neunundzwanzig Jungen. Alle stammen aus zerbrochenen und armen Familien.
Die Kinder kamen nach ihren Weihnachts-Feiertagen am 31. Dezember wieder zurück. Der 19. Januar war der jährliche Feiertag unserer Schule und unseres Waisenhauses. Seine Exzellenz unser Bischof Jose Porunnedom war in seiner Funktion der Ehrengast. Am Abend fand das kulturelle Programm unserer Kinder statt..... Die finanzielle Unterstützung von Rs. (Rupien) 528.000 (Anm.: 9.600 €), die Sie uns durch Bischof Jose Porunnedom haben zukommen lassen, war für uns eine große Hilfe. Wir konnten mit dieser Summe den Anstrich des Gebäudes, der Rs.71.438 kostete, die täglichen Aufwendungen für Boystown und das Teeren der Straße, die zu Boystown führt, wofür wir Rs. 205.000 ausgaben, bestreiten. Die Fertigstellung des Straßenbelages wurde Ende Dezember vorgenommen.
 
Dieses Jahr planen wir die Errichtung eines Spielplatzes und Kindergartens sowohl für die Kinder des Boystown-Heimes als auch der Schule. Seitdem sich hier Kinder aus zerbrochenen Familien unter 10 Jahren aufhalten, wünschen diese sich einen Spielplatz. Auch beabsichtigen wir, Ausstattungen für die L.K.G. Kinder und U.K.G. Schüler (weiterführend) zu erwerben. Hierfür wird ein Betrag von Rs. 125.000 veranschlagt.
 
Die Kinder haben derzeit keine Betten, um zu schlafen. Sie benutzen einfache Matten. Betten und Bettlaken für vierzig Kinder kosten etwa Rs. 26.000. Wir planen auch, eine Bühne für die Schule zu erreichten, deren Herstellung sich auf Rs. 75.000 belaufen wird.
Es ist für die Schulen wichtig, den Umgang mit Computern zu unterrichten. Wir haben nur zwei Computer in der Schule, beide wurden unserer Diözese vom Schul-Campus-Ministerium gespendet. Wir möchten weitere drei Computer kaufen, zwei für die Schulen und einen für das Boystown-Büro. Der Preis für diese Computer liegt bei etwa Rs. 85.000.
 
Die Schule hat momentan keine Bibliothek und Kleinkinder verfügen über kein Spielzeug.
 
Einschließlich dieser Vorstellungen wird unser Budget für das Jahr 2008 wie folgt veranschlagt:
 
Vermutlich werden wir in diesem Jahr 2008 einen Betrag von Rs. 1.004.000 für Boystown benötigen. Ein Teil dieser Summe in Höhe von Rs. 200.000 wird als Unterstützung von CNEWA gezahlt werden und weitere Rs. 80.000 werden von den Kindern als Schulgebühren gezahlt. Einen Betrag von rund Rs. 749.000 werden wir zur Unterhaltung von Boystown (und der Schule) auftreiben müssen. Wir hoffen, Sie werden wieder großzügig den Kindern aus Boystown helfen. Mit Ihrer Unterstützung und Hilfe werden sechsunddreißig Kinder aus Boystown und noch weitere einhundertzwanzig Kinder aus dem benachbarten Gebiet eine gute Ausbildung erhalten.
Wir sind Ihnen für all die Unterstützung, die Sie Boystown zuteil werden lassen, dankbar. Übermitteln Sie unsere lieben Grüße bitte Ihren Team-Mitgliedern. Wieder einmal danken wir Ihnen für all das, was Sie für uns getan haben.
 
Hochachtungsvoll
 
Ihr Fr. Sebastian Elemkunnel
Direktor, Boystown „
 
 
Die gewünschten Rs. 750.000 (11.000 €) konnten wir mit den uns zu diesem Zeitpunkt zur Verfügung stehenden Finanzmitteln nicht avisieren. Stattdessen finanzierten wir mit einem Betrag von Rs. 336.000 (5.100 €) die nachfolgenden Positionen. Den entsprechenden Scheck überbrachte dankenswerterweise Pfarrer Josef Kallunkamakal aus Kranenburg:
 
 
Schulbühnen-Aufbau                Rs.    75.000
 
Betten und Bettlaken                Rs.    26.000
 
Kinderspielplatz und –garten     Rs.  125.000
 
Schulbibliothek                        Rs.    10.000
 
Spielzeug für Kleinkinder          Rs.    15.000
 
Computerlabor                        Rs.    85.000
 
 
Gesamtsumme                         Rs.   336.000  
 
 
Am 1. März 2008 erschien daraufhin der u. a. Artikel in der Neuß-Grevenbroicher Zeitung.  
 
 
Deine Stimme gegen Armut.....
 
 
….war eine Aktion der Stadt Neuss überschrieben, welche vom 8. bis 30. September 2008  weltlichen und kirchlichen Initiativen aus dem Neusser Raum ermöglichte, ihre Projekte und Hilfsangebote in Entwicklungsländern einem breiten Publikum vorzustellen. Hierbei wurde auch die Eine-Welt-Arbeit der St. Hubertus-Pfarre mit dem Schwerpunkt „Projekt Boystown“
 
gewürdigt.
 
Auf  die Existenz des Heimes und dessen Unterstützung durch die Gemeinde wies zum einen eine großformatige Plakatwand im Rahmen der begleitenden  Ausstellung im Rathaus hin. Hierbei informierte ein neu gestalteter und nunmehr von Pastor Michael Tewes unterzeichneter Flyer im Detail über die Entwicklung des Kinderheimes seit Gründung der Diözese Mananthavady.
 
Zum anderen konnten am 9. September Kaplan Jaison Kavalakatt und ich eine Reihe interessierter Bürgerinnen und Bürger in der alten Schmiede zu einer Informationsveranstaltung zum Thema „Boystown-ein Waisenheim in Indien“ begrüßen.
 
Nicht zuletzt das historische Ambiente und die gemütliche Atmosphäre trugen zu einem anregenden Gedankenaustausch bei. Zunächst ließ es sich die Leiterin des Umweltamtes der Stadt Neuss und gleichzeitige Organisatorin der Aktionstage Dagmar Vogt-Sädler nicht nehmen, allen Anwesenden für ihr Kommen persönlich zu danken. Sie erinnerte an den historischen Milleniumsgipfel der Vereinten Nationen im September 2000, bei dem sich rund 200 Staats- und Regierungschefs verpflichtetet hatten, bis 2015 acht Milleniums-entwicklungsziele umzusetzen. Die weltweite Armut und Ausbeutung machten es dringend erforderlich, die beschlossenen Vorhaben auch seitens der Industrienationen, Länder und Kommunen anzumahnen. Jeder einzelne sei gefordert, sich einzubringen, insofern biete die Stadt Neuss motivierten Bürgern seit Jahren eine Plattform, sich sozial und global zu engagieren.
 
An die freundliche Einleitung anknüpfend hob ich die Vorreiterrolle der Stadt Neuss auf diesem Sektor noch einmal hervor und bedankte mich für die Einladung. Mein Vortrag wies Indien als beeindruckendes und faszinierendes Land aus. Auf 3,3 Millionen Quadratkilometern lebt mehr als eine Milliarde Menschen. Die  Milliardengrenze wurde am 12. Mai 2000 überschritten. 80 % Hindus stehen 13 % Moslems und 2 % Christen gegenüber. Kerala – Kokosnussland - als südlicher Bundesstaat nimmt mit 12 % Christen hier allerdings eine Sonderstellung ein.
 
Seit 1974 fördere die St. Hubertus-Pfarre auf Initiative des damaligen Diakons Alois Gehrmann das Waisenheim „Boystown“ in der dortigen Diözese Mananthavady. Fast 35 Jahre fühlten sich die Gemeindemitglieder den dort untergebrachten Kindern eng verbunden.
 
Über die Situation der Kinder und betreuenden Schwestern berichte der Heimleiter –z. Zt. Fr. Sebastian Elemkunnel - regelmäßig. Außerdem ließe es sich der dortige Bischof Jose Porunnedom nicht nehmen, in etwa dreijährigem Rhythmus auf seiner Reise nach Rom eine Zwischenstation in Neuss-Reuschenberg einzulegen, um für die treue Unterstützung persönlich zu danken.
 
Indien sei erst kürzlich wieder in die Schlagzeilen der Weltpresse gelangt: Das Attentat auf Hinduführer Swami Lakshmanannanda Saraswati am 23. August 2008 in Orissa / Nordostindien habe zu massiven antichristlichen Bekundungen geführt. Fundamentalisten schreckten auch vor selbst proklamierten Racheakten nicht zurück. Fünfundzwanzig Christen seien gestorben, 4000 Häuser und Kirchen  zerstört worden. Zahlreiche Christen befänden sich noch immer auf der Flucht.
 
Kaplan Kavalakatt gab weiter Auskunft zur religiösen, wirtschaftlichen und sozialen Situation seiner Heimat. So ging nach rund anderthalb Stunden ein interessanter und informativer Abend zu Ende.
 
Aus dem Teilnehmerkreis wurde unter anderem der Wunsch geäußert, Kontakt mit einem ehemaligen Heimbewohner aufzunehmen, um von ihm sozusagen aus erster Hand in Erfahrung zu bringen, wie er die Unterstützung aus Deutschland wahrgenommen hat. Diese Anregung wurde Bischof Jose bereits übermittelt.
 
Eine bei der Veranstaltung teilnehmende Zahnärztin bekundete ihr Interesse, in Boystown einen Beitrag zur Zahngesundheit zu leisten. Wir dürfen gespannt sein !
 
 
Neuigkeiten
 
 
... aus Boystown waren einem Schreiben von Bischof Jose vom 8. Dezember 2008 zu entnehmen:
 
 
„Lieber Herr Dr. Dörr, liebe Mitglieder des Arbeitskreises Weltkirche!
 
 
Diesen Brief schreibe ich mit einer Entschuldigung, weil ich Ihnen nicht schreiben konnte, nachdem Pfr. Josef Kallunkamakal mir Ihren Brief und das Geld überbrachte. Ich war drei Wochen lang in den USA und kam erst am 16. Oktober nach Indien zurück. Am 17. Oktober suchte mich hier die Gruppe aus Kranenburg-Nütterden auf.
 
Als ich zurückkam, gab es viel Arbeit zu tun. Überdies gab es auch zahlreiche Programme, die ich besuchen mußte. Das ist der Grund, warum ich nicht sofort schreiben konnte. Es war von Ihnen sehr nett, uns das Geld durch Pfr. Kallunkamakal überbringen zu lassen.   
 
Dieses Jahr haben wir sechsundzwanzig Kinder in Boys Town. Einundzwanzig von ihnen besuchen unsere Schule. Die anderen besuchen die Schulen in der Nähe. Drei von ihnen sind in einer Schule, und zwei sind in einer anderen Schule. Wir haben dieses Jahr keine Mädchen. Nach Staatsregeln  müssen wir zwei getrennte Gebäude für Jungen und Mädchen haben. Bis jetzt wurden die Regeln nicht streng ausgeführt. Jetzt sind die Beamten sehr streng. Deshalb können wir keine Mädchen behalten, weil wir keine separaten Gebäude haben. Wir haben zwei andere Waisenheime. Die Mädchen werden dorthin geschickt. Wir wollen kein anderes Gebäude konstruieren, weil die Zukunft sehr schwierig für uns sein wird.
 
Dieses Jahr haben wir 70 Kinder in der Schule. Letztes Jahr hatten wir mehr Kinder. Wie ich schon erwähnt habe, sind einundzwanzig aus Boys Town. Dieses Jahr konnten wir wegen der Änderung staatlicher Gesetze hinsichtlich der Zulassung der Kinder nicht mehr Kinder aufnehmen. Zwei religiöse Schwestern und drei Damen unterrichten in der Schule. Sie wohnen auch in Boys Town. Die Damen sorgen in der Nacht für die Kinder aus Boys Town und helfen ihnen, ihre Hausaufgaben zu machen.
 
Wie letztes Jahr, gibt es drei religiöse Schwestern und zwei Küchendienst-mädchen, um für die Kinder zu sorgen. Der Direktor ist Pfr. Sebastian Elemkunnel. Vor kurzem hat er eine Rückenoperation gehabt. Der Ärzte haben ihm geraten, einige Monate ruhig zu verweilen. Deshalb ist er fast immer bei den Kindern. Wie üblich werden die Kinder mit freiem Essen, Bücher, Schulgebühren und Medizin versorgt. Wie ich erwähnte, als ich Sie letztes Mal besuchte, ist die Zukunft der Kinder ein Problem, weil die meisten von ihnen keine Motivation für ein besseres Leben haben. Sie haben nie irgendeine Erfahrung in einem besseren Leben zu Hause gehabt. Oft kommen sie auf Grund eines tief verwurzelten Hasses auf ihre Eltern. Sie zeigen diesen Hass jedem, der sich bemüht, sie zu kontrollieren. Offensichtlich ist es eine unbewußte Reaktion. Wir machen jede Anstrengung, sie zu motivieren und sie zu überzeugen, dass es eine bessere Zukunft für sie gibt. Immer noch sind wir nicht völlig erfolgreich. Besonders, wenn sie nach den Ferien aus ihrem Elternhaus  zurückkommen, bringen sie auch ihre alten Gewohnheiten mit. Wir erbitten Ihre Gebete für unsere Kinder, weil sie sich vielleicht nicht ohne einen Eingriff von Gott in ihrem Leben verändern.
 
Ich bin dem Arbeitskreis Weltkirche der St. Hubertus-Pfarre sehr dankbar und besonders Ihnen für die große Unterstützung, die Sie uns geben, diesen unglücklichen Kindern eine bessere Zukunft zu geben. Ich bin sicher, dass Sie Gott für diese große Arbeit reichlich belohnen wird.
 
Wir haben nun mit der Anlage eines Kinderspielplatzes begonnen. Wenn er vollständig ist, werde ich Ihnen wieder schreiben. Wir haben auch einige Spielsachen für die kleineren Kinder gekauft. Wir kauften auch die Betten und andere Sachen. Ich habe Fr. Elemkunnel gebeten, Ihnen vor Ende Dezember die Aussagen über Konten und das Budget für nächstes Jahr zu schicken. Er bereitet dies vor. Sobald alles fertig ist, wird er Ihnen die Unterlagen schicken (Anm.: Leider noch nicht eingetroffen.).
 
Ich nehme diese Gelegenheit wahr, Ihnen einmal mehr aus meinem ganzen Herzen für Ihre Unterstützung und Ihre Hilfe zu danken. Wir versichern Ihnen unsere Gebete. Bitte denken Sie an uns auch in Ihren Gebeten. Ihnen alles Gute und viel Gottessegen. Bitte geben Sie meine herzliche Weihnachts- und Neujahrsgrüβe auch an Ihren Pastor.
 
Mit vielen lieben Grüβen und verbunden im Gebet, Ihr Bischof Jose Porunnedom
 
Bischof von Mananthavady“
 
 
Unser Etat
 
 
Wieder trafen für Boystown viele Spendengelder ein:
 
 
Einnahmen :
 
Einzelspenden                7061,18 €
 
sonstige Einnahmen         300,00 €
 
Zinsen                            143,71 €
 
Gesamt                         7504,89 €
 
Ausgaben :
 
Zahlung nach Indien      5.100,00 €
 
Scheckgebühr                      5,10 €
 
Gesamt                         5.105,10 €
 
 
Ein großherziger Spender überließ uns 2.600 €. Die Frauengemeinschaft steuerte erneut 300 € bei. Aus einer Goldhochzeit   wurden Boystown 170 € zuteil.
 
Für all Ihre Gebete und Spenden bedanke ich mich ganz herzlich. Alle Spendenbescheinigungen werden Ihnen in nächster Zeit separat über das Pfarrbüro zugestellt. Dankeschön auch an Frau Renate Breuer, für die diese Mehrarbeit nie eine Belastung darstellt.
 
Dankend erwähnen möchte ich außerdem die von der Zweigstelle Reuschenberg der Sparkasse Neuss weiterhin unentgeltlich geleistete Kontoführung.
 
Inzwischen erhielt ich sogar noch fehlende Portraits der Boystown-Förderer der ersten Stunde Pastor Johannes Trimborn und Diakon Alois Gehrmann. Herrn Eickelmann sei hierfür ebenfalls herzlich gedankt. Und last but not least herzliche  Dankesgrüße an die Geistlichen Kaplan Jaison Kavalakatt für die Unterstützung bei den „Milleniumszielen“ und Pastor Josef Kallunkamakal für die Überbringung des Schecks und die Anfertigung und Überlassung zahlreicher aktueller Fotografien aus Boystown.  
 
 
Seelenverwandtschaft

 
...zu unserer Initiative zeigt ein Projekt der evangelischen Kirchengemeinde in Düsseldorf-Garath. Von dort wird eine Schule in Gopalapuram bei Attur im Staat Tamil Nadu gefördert. Die Eheleute Lenk berichteten hierüber vor kurzem im Fernsehen. Mitte des Jahres gab es einen freundlichen Informationsaustausch zu beiden Projekten. Herrn Rolf Lenk hierfür herzlichen Dank!
 
Ferner meldete sich in der Adventszeit  Frau Gitta Röth aus Meerbusch bei mir.
 
Ihr schwebt ein Projekt im Rahmen der bekannten Initiative „Weltweit Wichteln“ vor, bei dem Kinder aus Meerbusch und Neuss mit den Kindern aus Boystown Geschenke austauschen. Ein erstes persönliches Gespräch zu diesem Vorhaben fand - zusammen mit dem Indien-Experten Volker Hollender aus Meerbusch – am 2.1.2009 statt. Die Leiterin der katholischen Kindertagesstätte  St. Hubertus Frau Christine Zwiorek hat dankenswerterweise bereits die Beteiligung von Kindern Ihrer Einrichtung zugesagt.  
 
 
Segenswünsche des Bischofs
 
 
„Sehr geehrter Herr Dr. Dörr !

Aus Indien wünsche ich Ihnen, Ihrer Familie und den Mitgliedern des Missionskreises ein sehr frohes Weihnachten und ein gesegnetes Neues Jahr.
Während dieses Weihnachtens erinnere ich mich mit Dankbarkeit an Ihre Gebete und Hilfe für mich und meine Diözese. Besonders danke ich Ihnen für Ihr Interesse und Hilfe für Boystown. Wir versprechen Ihnen unsere Gebete. Ich bin sicher, dass Sie Gott für diese Großzügigkeit reichlich belohnen wird. Hoffentlich geht es Ihnen gut. Bitte geben Sie meine herzlichen Grüße auch an Ihren Pastor und alle Mitglieder des Missionskreises. Mir geht es gut. Wie immer bin ich oft unterwegs.
Ihnen alles Gute und Gottes Segen
Ihr Jose Porunnedom
Bischof von Mananthavady"   
 
 
Wir alle sind natürlich gespannt, ob Bischof Jose uns dieses Jahr wieder aufsuchen wird. Es gibt erste Signale, wonach dies im Juli der Fall sein könnte.
 
Derweil sind einige Zeichnungen der Kinder eingetroffen, die Sie sich auf unserer Homepage anschauen können.
 
 
Ihnen allen, die Sie auch im letzten Jahr  wieder unser Projekt gefördert und den Kindern und ihren Betreuerinnen und Betreuern großzügige Unterstützung gewährt haben,  übermittle ich nochmals meinen Dank und wünsche ein gutes, gesundes und segensreiches Jahr 2009.
 
Bleiben Sie Boystown weiterhin gewogen und vor allem im Gebet verbunden
 
 
Herzlichst
Ihr Michael Dörr
 
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