2007 - Boystown

Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü:

2007

Chronik
 „Pudu valsara Asamsakal“
(malayalam-indisch)
Gutes Neues Jahr !
 
Namaste !
 
Mit dieser indischen Begrüßung und dem o. a. Neujahrsgruß, so wie er in Kerala zum Ausdruck gebracht wird, heiße ich Sie zu Beginn des Jahres wieder herzlich willkommen, liebe Freunde und Förderer unseres Projektes.
 
Im Fokus des Rückblickes auf das vergangene Jahr steht natürlich der Besuch von Bischof Jose Porunnedom  in unserer Gemeinde am 12. Mai.
 
Schule ist offiziell eröffnet

Genau vier Monate vorher, am 12. Januar 2007, weihte der General der Diözese Mananthavady Rev. Msgr. George Moolayil die von uns und dem Kindermissionswerk Aachen finanzierte Schule ein. Leider konnte die ursprüngliche Konzeption aufgrund unterschiedlicher Probleme (lange Monsundauer, Arbeitskräftemangel, unzureichendes Baumaterial) nicht vollständig und rechtzeitig umgesetzt werden.
 
In einem ausführlichen Bericht zum Bauvorhaben und zu seiner Realisierung, der uns im März zugestellt wurde und auf unserer Homepage www.boystown.de
 
in toto nachlesbar ist, werden die fünf Ziele der Schule umrissen:
 
1. Bessere Ausbildung der Waisenkinder in Boystown als bisher.
2. Ausbildung von der Kindergartenklasse bis zum 5. Standard, wovon Schülerinnen und Schüler in der Umgebung ebenfalls profitieren.
3. Qualitätsausbildung, die mit den anderen Schulen verglichen werden kann, die ebenfalls einen Unterricht vorhalten.   
4. Unentgeltliche Ausbildung angesichts der schlechten finanziellen Situation der Familien um Boystown herum.
5. Jobgelegenheiten für einige Lehrer.
 
Bischof Jose schreibt in einem an unsere Initiative gerichteten Schreiben:
 
„Ich nehme diese Gelegenheit wahr, Ihnen von meinem Herzen dafür zu danken, uns eine beträchtliche Menge gegeben zu haben, die uns ermöglichte die Konstruktion zu vervollständigen. Ich bin sicher, dass der Gute Herr Sie für Ihre Großzügigkeit reich belohnen wird. Bitte danken Sie allen Ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, besonders den Mitgliedern des Missionskreises und den Gemeindemitgliedern für diese Hilfe. Wir werden uns in unseren Gebeten an Sie alle erinnern. Ich nehme diese Gelegenheit auch dafür, Ihnen alles Gute und Gottes Segen zu wünschen in Ihren Bemühungen, eine bessere Welt für die Kinder besonders in den nicht entwickelten Ländern der Welt zu bauen.“
 
Neuer Direktor von Boystown
 
Der Bischof ernannte Franc Sebastian Elemkunnel am 21. Januar 2007 zum Direktor von Boystown; ihm obliegt nun die Leitung des Waisenheimes. Der frühere Leiter Fr. Kuriakose Kunnath übernimmt die Verantwortung für die Sozialeinrichtungen im Zentrum der Diözese. Interimsleiter Jose Mundakkamattam betreut eine andere Gemeinde. Mit Schreiben vom 19. März grüßt Fr. Elemkunnel ganz herzlich alle Gemeindemitglieder unserer Pfarre und schreibt weiter:  
 
„Wir hoffen, dass Sie uns unterstützen und den  Kindern von Boystown helfen. In der Tat erreicht, da es nun die Schule gibt, Ihre Unterstützung jetzt 132 Kinder, die arm und benachteiligt sind. Obwohl ich meine Aufgabe erst seit kurzem wahrnehme, hoffe ich doch, dass ich mich um die Kinder gut kümmere und helfe, Boystown weiter zu verbessern.“
 
Bischof Jose Porunnedom  zu Gast in der St. Hubertus Pfarre
 
"Gott schließt Sie alle in sein Herz und dankt Ihnen für Ihre Gebete und die finanzielle Unterstützung hundertfach." Bischof Dr. Jose Porunnedom wiederholte seinen in der Messe ausgesprochenen Dank auch auf dem anschließenden Empfang im Pastor-Trimborn-Haus der St. Hubertus-Gemeinde vor rund 60 Personen - und damit ging ein ereignisreicher Tag, der gleichzeitig den letztjährigen Höhepunkt der Verbundenheit der St. Hubertus-Gemeinde mit dem Waisenheim Boystown in Kerala darstellte, zu Ende.
 
Doch lassen Sie mich von vorne beginnen: Am 12. Mai 2007 gegen 14:00 Uhr traf der hohe kirchliche Würdenträger aus der Diözese Mananthavady in Indien beim Unterzeichner, dem Beauftragten des Eine-Welt-Arbeitskreises, ein. Bei Kaffee und Kuchen kam man schnell ins Gespräch. Seit einer Woche hielt sich seine Exzellenz bereits in Deutschland auf. Der Orden der Mägde Christi in der Waldstadt Iserlohn ("Eisenwald"), dort angesiedelt am St. Elisabeth-Hospital, hatte ihm ein Domizil angeboten, das der Bischof gerne in Anspruch nahm. Von hier aus bestritt Bischof Jose in den anschließenden Wochen 17 (!) Firmfeierlichkeiten deutschlandweit und kehrte erst im Juli wieder in sein Heimatland zurück.      
 
Zwei freundliche Ordensschwestern, Elsa und Christina, begleiteten den Bischof nach Neuss. Kurioserweise stellte sich schnell heraus, dass Schwester Christina 1991 mit mir einst im Sauerland beruflich zusammengearbeitet hatte, so dass sich hier ein besonderer Kreis für uns beide schloss.
 
Nach weiterem Austausch der architektonischen und historischen Aspekte der Städte Neuss und Iserlohn einschließlich der Legende des heiligen Quirinus unterhielt man sich über die Situation der Christen in Indien. Bis zu 17% Katholiken stehen rund 80% Hindu gegenüber. In Mananthavady huldigt man dem heiligen Thomas, dessen Gebeine auch in Indien bestattet wurden. Die dortigen Gläubigen nennen sich daher auch Thomaschristen.
 
In Boystown herrsche Ferienzeit. Erst im Juni kämen die Kinder wieder zurück. Gleichzeitig beginne die Monsunzeit - voller Nässe, Feuchtigkeit und Regen. Wahrscheinlich werden wieder 50 Kinder - vorwiegend Jungen - im Heim betreut werden. Im letzten Jahr habe man zusätzlich drei Mädchen aufgenommen, deren Brüder bereits im Heim lebten. Die Altersspanne der Kinder betrug 6 bis 11 Jahre.
 
Eine Reihe der Kinder hatte den Wohltätern der St. Hubertus-Gemeinde Zeichnungen und Malarbeiten angefertigt, die Bischof Jose später interessierten Mitgliedern der Gemeinde als Geschenk überließ.
 
Um 17:00 Uhr zelebrierte der Bischof dann in der St. Hubertus-Kirche unter reger Beteiligung der Gemeinde den Gottesdienst. Die Messe stand wie angekündigt natürlich im Zeichen von Boystown. Pfarrer Josef Ring und Kaplan Jaison Kavalakatt begrüßten Bischof Jose herzlich, dieser wiederum schilderte im Rahmen seiner Ansprache lebendig, fesselnd und außerdem in perfektem Deutsch die Entwicklung des Waisenheimes Boystown, wobei das vorangegangene Jahr und die ersten Monate des Jahres 2007 besondere Berücksichtigung fanden. In dieser Zeitspanne wurde schließlich die angegliederte Schule errichtet, die es nunmehr möglich macht, neben den Heimkindern auch 82 weitere indische Kinder aus der Umgebung zu unterrichten.
 
Schule und Heim stehen hierfür vier Schulschwestern, zwei Köche und ein Hausmeister unter der Leitung eines jungen Geistlichen namens Fr. Sebastian Elemkunnel (s. o.) zur Verfügung. Die in Boystown untergebrachten Kinder stammen nach wie vor aus problematischen "broken home"-Verhältnissen. Nicht selten weisen die Kinder traumatische Narben auf. So kommt es vor, dass sie miterlebt haben, wie der Vater die Mutter schlägt, misshandelt oder sogar tötet, oder wie die Eltern dem Alkohol oder Drogen verfallen. Die erlittenen seelischen Wunden lassen sich trotz fürsorglicher Betreuung nicht immer ausreichend versorgen oder gar heilen. So verließen zwei der aufgenommenen Kinder das Heim zunächst spurlos. Ein Junge wurde später als Kellner wieder aufgefunden.
 
Das jahrzehntelange Engagement der Gemeinde für Boystown würdigte Bischof Jose im Ausdruck der "Blutsbande", welche sozusagen das Heim mit St. Hubertus verbinde - so intensiv und hilfreich seien die bisherigen  Kontakte gewesen.
In der Messe sang der Kinderchor unter Leitung von Frau Euteneuer, wobei die musikalische Darbietung viel Lob erntete. Die Kollekte des Gottesdienstes erbrachte den sensationellen Betrag von 794,83 €.

Anschließend war ein gemeinsamer Empfang zu Ehren des Bischofs im benachbarten Pfarrheim organisiert, an dem viele Gemeindemitglieder und Freunde des Projektes teilnahmen.
Der Unterzeichner begrüßte dort alle Anwesenden und fasste noch einmal die Geschichte des Boystown-Heimes und dessen langjährige Unterstützung durch St. Hubertus zusammen. 1975 war es der damalige Diakon Aloys Gehrmann, welcher die Freundschaft zur Diözese Mananthavady ins Leben rief. Ihm seien an dieser Stelle herzliche Genesungswünsche übermittelt. Nach Ausscheiden des Diakons aus den Diensten der St. Hubertus-Pfarre betreute Herr Franz Bellenberg über zwei Jahrzehnte das Projekt. Insgesamt unterstützte die Pfarre Boystown bisher mit rund 300.000.- €.

Hierfür aber auch für die Vorbereitung und Durchführung von Messe und Empfang spendete der Berichterstatter Lob und dankte allen Spendern bzw. Beteiligten herzlich.

Bischof Jose konnte per Scheck ein Betrag von 9.600.-€ für das Waisenheim überlassen werden. Die Summe ergab sich aus einer Kalkulation des neuen Leiters des Waisenheimes, der im Vorfeld des Bischofsbesuches der Gemeinde einen ausführlichen Bericht übersandt hatte.
Bischof Jose Porunnedom bedankte sich freudestrahlend. Im weiteren Verlauf des Abends beantwortete er viele Fragen aus dem Publikum.

Herr Bellenberg wollte unter anderem wissen, ob die problematische Entwicklung im Kindes- und Jugendalter - wie sie in Deutschland zu beobachten sei - auch in Indien feststellbar sei. Hier antwortete der Bischof, dass diese Entwicklung leider auch auf Kerala übergreife. So sähen die Kinder dort regelmäßig fern und würden hierbei auch viele Sender via Satellit empfangen. Frau Lückgen erkundigte sich nach den guten Sprachkenntnissen des Bischofs, der ja perfekt Deutsch spräche. Schmunzelnd erzählte der Geistliche, dass er während seines Studiums auch auf einen Nebenverdienst angewiesen gewesen war. So habe er geholfen, manchen Mercedes fertig zu stellen oder zu reparieren. Hierbei habe er gelernt, die deutsche Sprache nicht nur zu verstehen sondern auch zu sprechen.
Zur Zukunft des am Rande des Nationalparks liegenden Heimes Boystown, das deshalb auch von Elefanten, Wölfen, Leoparden und Schlangen nicht verschont bleibt, berichtete der kirchliche Würdenträger, dass nunmehr eine befestigte Straße in Planung sei, welche es den Kindern ermögliche, bei Wind und Wetter zur Schule zu gelangen.   

Viel zu schnell verging die Zeit. Doch gegen 21:00 Uhr musste Bischof Jose wieder aufbrechen. Wer dem Bischofsbesuch beigewohnt hat - wird es bestätigen: Glaube verbindet - und zwar auch länderübergreifend -, motiviert zur Gemeinschaft und Hilfe und gibt Erfüllung.     
Die Kirchenzeitung berichtete über den Bischofsbesuch übrigens in ihrer Ausgabe 35 vom 31. August 2007.
Bischof Jose wieder in Indien
 
“Lieber Herr Dr. Dörr, liebe Mitglieder des Missionskreises!“ so schrieb Bischof Jose im September des letzten Jahres und fuhr fort:
“Es ist mehr als drei Monate, seit ich Sie in Reuschenberg besucht habe. Von Reuschenberg bin ich nach anderen Teilen von Deutschland hingefahren, um die Priester und die Schwestern von meiner Diözese, die in Deutschland arbeiten, zu besuchen. Aber hauptsächlich war ich in Augsburg, wo ich ein paar Firmspendungen gehabt hatte. Schließlich kehrte ich am 18. Juli nach Indien zurück. Doch nach meiner Rückkehr nach Indien ist es mehr als zwei und halbe Monate. Leider konnte ich wegen vieler anderen Aufgaben sofort nicht schreiben. Dafür tut es mir sehr Leid. Ich erinnere mich mit Dankbarkeit an den Empfang, den Sie mir gaben, als ich Ihre Gemeinde besuchte. Ich danke von meinem Herz auch dafür, dass Ihr Pfarrer mir erlaubt hat, dort die heilige Messe zu feiern und nach der Messe zusammen mit Ihnen zu treffen. Es war eine wunderbare Erfahrung für mich. Ich erinnere mich immer noch an Ihre Interesse und Freundlichkeit und danke ich Ihnen ganz herzlich.
Sobald ich nach Indien zurückkam, besuchte ich Boys Town und gab Fr. Sebastian Elemkunnel, dem Direktor, und allen Schwestern sowie den Kindern Ihre Grüße. Nun, sie können sich nun  vorstellen, was bei Ihnen passiert und wie Sie für sie arbeiten. Die Kinder sind Ihnen wirklich dankbar, und sie erinnern sich täglich in ihren Gebeten an Sie. Ich bin sicher, dass Sie die Bilder gesehen haben, die ich durch E-Mail hingeschickt habe. Die Bau der Schule ist vollständig und die Klassen sind im neuen Gebäude geführt. Wir müssen noch die Umgebung verschönern und einige Spielinstrumente für die Kinder installieren. Wie ich Ihnen schon während unserer Versammlung nach der Heilige Messe erzählt habe, kommen auch die Kinder von den umliegenden Stellen zu unseren Schule. Nun haben wir LKG, UKG und erste bis vierte Klasse. Es gibt sechs Lehrerinnen. Eine Ordenschwester ist die Schuldirektorin. Es gibt eine weitere Schwester, die unterrichtet. Weiterhin gibt es auch vier Damen. Außer zwei bleiben alle Lehrerinnen bei den Kindern von Boystown. Wie Sie wissen, sind viele von ihnen von gebrochenen Familien. Deshalb ist es sehr schwierig, sie auszubilden. Mehrere von ihnen haben sehr schlechte Erfahrungen von Grausamkeit oder Folter in der Familie. Wir machen jede Anstrengung, sie auf die beste mögliche Weise auszubilden. Doch sind wir nicht völlig erfolgreich. Ihnen wünsche ich alles Gute, viel Gottessegen und verspreche ich unsere Gebet.“
 
Auch der Direktor von Boystown, Fr. Sebastian Elemkunnel bedankte sich herzlich und schrieb am 5. September:
 
„Sehr geehrter Mr. Michael Dörr,
Grüße aus Boystown. Ich hoffe, Ihnen geht es gut. Unser Bischof Dr. Jose Porunnedom hat mich über Ihre Spende informiert, die Sie uns überlassen haben. Danke schön für den Betrag und möge Gott Sie segnen in Überfluss überall in Ihrem Leben und bei Ihren Anstrengungen.
.... Die Kinder sind seit dem 2. Juni nach ihren Ferien wieder hier. Von 40 verließen 11 Schüler letztes Jahr die Institution zur weiteren Ausbildung oder kehrten zu ihren Eltern zurück nach Hause.
Sieben Schüler wurden neu aufgenommen. Jetzt sind 36 Schüler in Boystown (29 Jungen und 7 Mädchen). Alle entstammen armen und gebrochenen Familien. Von den 36 Kindern sind zwei in der Klasse 8, die sich in einer Schule fünf Kilometer von hier befindet. Die anderen 34 Kinder werden in unserer Schule unterrichtet. Sie entwickeln sich gut, und sie übermitteln Ihnen allen ihre herzlichen Grüße.
Das neue akademische Jahr (2007-2008) in Boystown in der L.P. School begann am 4. Juni. Es befinden sich dieses Jahr 140 Schüler in dieser Schule. Alle Schüler stammen aus den nahegelegenen Gebieten und aus sehr armen Familien.
Es halten sich 6 Lehrkräfte in unserer Schule auf, von denen zwei Ordensschwestern sind, die sich auch um die Kinder in Boystown kümmern. Am 15. August feierten wir den Unabhängigkeits-Tag unserer Nation. Der 27. August war Onam, ein großes Fest in Kerala, das uns an die Einheit und Gleichheit erinnert.
Wir haben den Anstrich des Gebäudes inzwischen vervollständigt, er kostet über Rs. 75000. Wir planen nun im Dezember die Straße zu teeren, wenn der Regen aufhört.
Wir sind Ihnen für die Unterstützung, die Sie Boystown zuteil werden lassen, sehr dankbar. Bitte übermitteln Sie unsere andächtigen Grüße all Ihren Team-Mitgliedern (ins Deutsche übersetzt).“
 Unser Etat
 
Erfreulicherweise gingen im letzten Jahr wieder zahlreiche Spenden ein. Hierfür bedanke ich mich bei Ihnen als Spender bzw. Adressat dieses Briefes ganz herzlich.
Das Waisenheim erhält wie immer alle Gelder – direkt- ohne jeglichen Abzüge. Dies ist im gemeinnützigen Bereich sicher keine Selbstverständlichkeit.

Einnahmen :
 
Einzelspenden               5022,18 €
 
sonstige Einnahmen       2594,83 €
 
Zinsen                            132,99 €
 
Gesamt                      7750,00 €

Ausgaben :
 
 
Zahlung nach Indien      9.600,00 €
 
sonstige Ausgaben               0,00 €
 
Gesamt                       9.600,00 €
 
Die Frauengemeinschaft steuerte erneut 300 € bei. Aus einer diamantenen Hochzeit wurden Boystown 500 € zuteil. Sonstige Pfarraktivitäten einschließlich der Cornelius-Oktav schlugen mit 1500.- zu Buche. Insgesamt handelt es sich somit um die dritthöchste Spendeneinnahme meiner inzwischen neunjährigen „Amtszeit“.
 
Herzlichen Dank !
 
Dankend erwähnen möchte ich außerdem die Übernahme der Kosten für das beim Bischofsempfang gereichte Gebäck und die dort angebotenen Getränke durch den Kirchenvorstand in Höhe von 82,18.- € sowie die von der Zweigstelle Reuschenberg der Sparkasse Neuss erneut unentgeltlich geleistete Kontoführung.
 
Alle Spendenbescheinigungen werden Ihnen in nächster Zeit separat über das Pfarrbüro zugestellt. Dankeschön auch an Frau Renate Breuer, die diese Mehrarbeit  -wie in der Vergangenheit - wieder professionell erledigen wird.  
 
Der dem Bischof überlassene Betrag dient wie in fast jedem Jahr vor allem der Unterhaltung des Gebäudes und der Versorgung der Kinder. Ferner werden  über unsere Gelder Spielgeräte und die Anlage einer Straße zum Heim finanziert (s.o.) Die detaillierten Einnahme- und Ausgabenkalkulationen können aus Platzgründen hier nicht aufgeführt werden, sind aber unserer Homepage zu entnehmen.
 
Mit Ihren Zuweisungen sichern Sie auch in diesem Jahr wieder die Fortführung von Waisenheim und Schule nach christlichem Verständnis und in Gottes Sinne.
 
Indien-Reise 2008

Pastor Joseph Kallunkamakal, ein guter Freund unseres Projektes und unserer Gemeinde, hat vor, in diesem Jahr wieder Indien zu bereisen. Zeitraum: 11. bis 26. Oktober; der Preis beträgt rund 2.100 Euro. Die Reiseroute ist die gleiche wie im Jahr 2006: Delhi – Agra – Bangalore - Mysore – Mananthavdy mit Boystown – Guruvayoor und Kochi. Interessenten können gerne Kontakt mit ihm aufnehmen: Kath. Pfarramt St. Antonius, Antoniusweg 3, 47559  Kranenburg-Nütterden, Tel.: 02826 338.
 
Unverhoffte Informationen ....

...aus erster Hand werden wir infolge eines Besuch unseres Kinderheimes durch Herrn Eckhard Münch erhalten.
Herr Münch ist Diplom-Sozialwissenschaftler. Er arbeitet projektbezogen an der Fakultät für Gesundheitswissenschaften der Universität Bielefeld und ist ferner freiberuflich als Trainer und Berater im Bereich Organisation und Personalentwicklung tätig. Seine Arbeitsschwerpunkte sind „Betriebliches Gesundheitsmanagement“, Evaluationsforschung und der Bereich „Gesunde Organisation“.
Herr Münch befindet sich seit Mitte Dezember in Kerala. Im Rahmen einer beruflichen Weiterbildungsmaßnahme kamen wir im November letzten Jahres ins Gespräch. Die Erwähnung der guten Kontakte unserer Pfarre nach Kerala - insbesondere Mananthavady und Boystown - veranlassten Herrn Münch wenige Tage später noch einmal nachzufragen, ob es für uns hilfreich wäre, wenn er Boystown besuche.
Auf diese Art und Weise kommt nun hoffentlich eine Visite des Dozenten aus Wuppertal in Boystown zustande. Vielleicht ist es Herrn Münch auch möglich, aktuelle Fotos anzufertigen um sie uns zu überlassen und / oder seine  Reiseeindrücke im Rahmen einer Vortragsveranstaltung zu schildern. Schon jetzt gilt Herrn Münch ein herzliches Dankeschön !
 
Grüße zu Weihnachten und dem Jahreswechsel

Bischof Jose hat uns am 1. Dezember herzliche Weihnachtsgrüße übersandt und schreibt unter anderem:
 
„Lieber Herr Dr. Dörr, liebe Freunde von Boystown,
aus Indien wünsche ich ihnen ganz herzlich frohe Weihnachten und ein gnadenreiches neues Jahr. In diesem Zusammenhang erneuere ich meine Dankbarkeit für Ihre Unterstützung für Boystown.“
Auch ich wünsche Ihnen abschließend ein sorgenfreies, gesundes und erfolgreiches Neues Jahr und grüße herzlichst

Ihr Michael Dörr
 
 
 
Suchen
Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü