2005 - Boystown

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2005

Chronik

Gib den Kindern Wurzeln, wenn sie klein sind und verleih ihnen Flügel, wenn sie groß sind. Indisches Sprichwort
Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freunde von St. Hubertus-Boystown,

über drei Jahrzehnte unterstützt unsere Gemeinde die oben beschriebene Verwurzelung von Kindern durch deren Unterbringung und Betreuung im Waisenheim Boystown in Kerala / Indien. Das vergangene Jahr verlieh unserer Hilfe für diese Einrichtung besondere Akzente und so darf  ich nachfolgend über mehrere erfreuliche Ereignisse berichten: Höhepunkt war sicherlich der Besuch des neuen Bischofs, aber auch die opulente Bezuschussung der neuen Boystown-Schule durch das Kindermissionswerk in Aachen erfüllt uns mit Freude und Stolz. Ihre vielen großherzigen Spenden haben darüber hinaus zu einer Rekordeinnahme für Boystown im letzten Jahr geführt.
2005 konnten wir ferner dem spannenden Diavortrag eines Indien-Experten beiwohnen.
Weiter wird von einer geplanten Reise nach Boystown in diesem Jahr zu berichten sein.
Die Sensation schlechthin für uns als Indienfreunde ist aber, dass mit Kaplan Jaison seit dem 1. Dezember 2005 ein indischer Geistlicher in unserer Gemeinde tätig ist, dessen hiesige Amtszeit mindestens vier Jahre betragen wird.
Herzlich willkommen daher zu einem ganz besonderen Jahres-Rück- bzw. Ausblick !
Vortrag von Herrn Volker Hollender

Im Vorfeld des Besuches des Bischofs schilderte Herr Volker Hollender aus der St. Stephanus - Gemeinde Meerbusch - Lank am Montag, 23. Mai 2005, im Pastor-Trimborn-Haus seine persönlichen Reiseeindrücke aus Indien. Acht Mal hatte sich der Referent bereits in Indien aufgehalten, zuletzt erst Anfang 2005. St. Stephanus unterstützt seit vielen Jahren die St. Vincent-Gemeinde in Kalpetta, einer Stadt, die ebenfalls in der Diözese Mananthavady liegt. Herr Hollender hatte sich angesichts des bevorstehenden Vortrages dankenswerterweise sogar zu unserem Waisenheim Boystown begeben, um die Freunde und Förderer unserer Initiative auch aktuell über die dortige Situation sozusagen aus erster Hand unterrichten zu können. So zeigte ein wunderschönes Lichtbild das Waisenheim inmitten einer grünen, fruchtbaren, waldreichen Gegend. Es wurde von einer benachbarten Anhöhe aufgenommen, zu der ein Kreuzgang führt.

1983 reiste der Vortragende erstmalig nach Indien. Fünf Jahre lang hatte die Pfarre zuvor regelmäßig Geldbeträge nach Indien geschickt und es bestand inzwischen ein beredtes Interesse, vor Ort in Erfahrung zu bringen, welche Projekte konkret gefördert worden waren.
Mit dem Flugzeug ging es von Düsseldorf über Colombo nach Trivandrum im Süden Indiens. Von dort mit dem Zug mit durchschnittlich nur 40 km/h -ideal zur ausführlichen Inaugenscheinnahme der Gegend aus dem Waggon- nach Calicut und mit dem Bus nach Kalpetta. Sofern die vergitterten Fenster dies zuließen, ergaben sich auf dieser Fahrt schon die ersten einprägsamen Eindrücke: Mit Palmblättern gedeckte Hütten und Steinhäuser mit Ziegeldächern spiegelten die unterschiedlichen Entwicklungsstufen des Landes wider. Beeindruckend vor allem die Backwater - romantische See- und Wasserläufe im Hinterland -, auf denen flache Hausboote treiben. Man kann sich kaum noch vorstellen, dass der stattgehabte Tsunami auch die Backwater stark in Mitleidenschaft gezogen hatte. Von den Verwüstungen hauptsächlich betroffen war aber der äußerste Südwesten Indiens. Dort hat das Erzbistum Trichur den von der Katastrophe betroffenen Fischern eines Dorfes inzwischen neue Boote für den Fischfang beschafft. In dem von der Landwirtschaft geprägten Bundesstaat Kerala findet man durch Wälle abgegrenzte Reisfelder, die regelmäßig gewässert werden, sowie Kaffee- und Teeplantagen. Aber auch Teak- und Eukalyptusbäume, Rosenholz, Pinien sowie Gummibaumplantagen, in denen man aus Wolfsmilch den Kautschuk für die Gummiherstellung gewinnt, charakterisieren diese Region.

Auf einem Lichtbild waren auch indische Ordensschwestern zu sehen, die indische Kartoffeln - Tapioka - ernten. Ein Blick in eine traditionelle Küche zeigte die Zubereitung von Tapioka (süßere Variante - Chamba) unter Zuhilfenahme von Kokosnussschalen oder Holz als Feuermaterial. Eine moderne Alternative zu dieser Energieverwertung sind Biogasanlagen. Angebaut werden auch Pfeffer, Papaia, Baumwolle oder Bananen. Von letzteren existieren 22 Sorten, ebenso viele Sprachen gibt es übrigens in Indien. Für eine Kokosnuss bezahlt man 7 Rupien, wobei 55 Rupien etwa einem Euro entsprechen. Kokosnüsse werden tangential angeschnitten; der dann mit einem Strohalm zugängliche Fruchtsaft ist a) steril und schmeckt b) hervorragend.

75 % der indischen Bevölkerung leben auf dem Land, 25 % in Städten, konträr zur Situation in Deutschland. Das häufigste Verkehrsmittel ist der Bus, gefolgt von ebenfalls rechtsgesteuerten Ambassador-Fahrzeugen. Wagemutige Verkehrs-manöver sind keineswegs selten. Außerdem gelten Elefanten als beliebte Transportmittel.

Die Arbeitsbedingungen sind für unsere Augen oft ungewöhnlich. Dies sieht man beispielsweise bei Steinmetzen oder Kokosmattenherstellern. Darüber hinaus darf man die Augen nicht vor der Tatsache verschließen, dass Kinderarbeit in Indien kein Tabu ist.
In Kerala gibt es in fast jedem größeren Ort eine Kirche. Alle christlichen Religionsgemeinschaften bilden ca. 25 % der Bevölkerung dieses Bundesstaates, darunter drei katholische Kirchen: mit römisch-katholischem, syro-malabarischem und syro-malankarischem Ritus. Während die Zahl der Hindus und der Christen stagniert, nimmt die Zahl der Muslime stark zu.

Im zweiten Teil seines Vortrages schilderte Herr Hollender allgemeine Reiseeindrücke aus Indien. Dort sind die Glaubensgemeinschaften anders verteilt als in Kerala (Christen 3 % , Hindus 83 %, Muslime 11 %).

Die Lichtbilder zeigten die Tempeltürme in Südindien vor allem am Menakshitempel von Madurai, chinesische Fischernetze in Cochin, Hindugottheiten, das größte Relief der Welt in Mahabalipuram nahe Madras, Nandi-Figuren, die Gärten von Srirangapatna bei Mysore, die Höhlen von Ellora und Ajanta bei Aurangabad, das Grabmal von Gandhi, Jaipur mit der Sternwarte Jantar Mantar und dem Haus der Winde, dem nahegelegenen Fort Amber, die figurenreichen Tempel von Khajuraho und zuletzt das rote Fort in Agra und die verlassene Stadt Fatehpur Sikri sowie das Taj Mahal, Indiens Sehenswürdigkeit Nr. 1. Hierbei handelt es sich um den imposanten Grabstättenpalast, den Kaiser Shah Jahan für seine geliebte zweite Frau Mumtaz Mahal errichten ließ. Nach der Fertigstellung musste dieser jedoch Staatsbankrott erklären, was dazu führte, dass sein Sohn Aurangzeb ihn im eigenen Haus - freilich mit Blick auf das Mausoleum -  einsperrte.

Die lebendigen und mit Herzblut vorgetragenen Ausführungen von Herrn Hollender wurde seitens der Zuhörerschaft mit anhaltendem Applaus honoriert.

In der nachfolgenden interessanten Diskussion fasste Herr Hollender in wenigen prägnanten Worten die Gründe seiner Indien-Vorliebe zusammen: Die dortige Einheit von Überzeugung und Leben und die Gastfreundlichkeit haben dafür gesorgt, dass er sich infizierte - mit der Leidenschaft für ein Land, von dem die zivilisierten Staaten in punkto Menschlichkeit und Zufriedenheit noch viel lernen können.
Besuch des Bischofs
Der neue Bischof der indischen Diözese Mananthavady im Bundesstaat Kerala heißt Dr. Jose Porunnedom. Seit seiner Inthronisation im März 2004 trägt der hohe kirchliche Würdenträger nun Verantwortung für das seitens der St. Hubertus Gemeinde über viele Jahre unterstützte Waisenheim Boystown. Am Samstag, 28. Mai 2005, war der 49-jährige Bischof erstmalig in Reuschenberg zu Gast, stellte sich der St. Hubertus Gemeinde vor und zog die Zuhörer mit seinen lebendigen Schilderungen schnell in seinen Bann:

In der Nachkriegszeit übersiedelten viele Menschen, die im Süden Indiens keine Arbeit mehr fanden, in den Nordteil Keralas. Hier gab es fruchtbare Böden und eine ertragreiche Landwirtschaft. Die Nachkommen dieser "Einwanderer" erlebten 1973 die Gründung der Diözese Mananthavady durch Papst Paul VI. Mananthavady weist heute 165000 Gläubige in 156 Gemeinden, 189 Priester und 3000 Ordensleute auf.

Die heutige Bevölkerung des Bistums benötigt nach wie vor Hilfe. Trotz eines für Obst- und Gemüseanbau günstigen Klimas und der guten landwirtschaftlichen Voraussetzungen sind weite Bevölkerungsteile von Armut und sozialer Not betroffen. Bischof Jose wies auf diesen Sachverhalt in einer kurzen Ansprache gegen Ende des von Herrn Pfarrer Josef Ring und Herrn Pastor Hermann Vorspel mitzelebrierten Gottesdienstes in St. Hubertus hin.

Beim anschließendem Empfang im Pastor-Trimborn-Haus konnte die Gemeinde Bischof Jose auch persönlich kennen lernen.

Zuvor begrüßte ich als Boystown-Verantwortlicher rund 80 Indien-Interessierte, die es sich nicht nehmen ließen, Informationen zu Boystown aus erster Hand zu erfahren. Für die hervorragende Ankündigung, Vorbereitung und Durchführung der Messe ernteten Frau Renate Breuer und Herr Erich Bröckers, für die exzellente musikalische Gestaltung des Gottesdienstes der St. Hubertus Chor insbesondere Herr Franz-Josef Streuff sowie Herr Theo Leuchtenberg Lob und Dank.
Bischof Jose, der neben seiner Heimatsprache fließend Englisch, Italienisch, Französisch und Deutsch spricht,  berichtete natürlich auch über die aktuelle Situation des Waisenheimes. Danach ist der erste Spatenstich für den Schulneubau getan - Zuwegung und Fundament werden zur Zeit errichtet. Die Grundschule dient den Kindern aus Boystown als reguläre Unterrichtsstätte und hilft christliches Gedankengut zu vermitteln. Bislang mußten die Kinder staatliche Schulen in der Umgebung in Anspruch nehmen. Dorthin gelangten sie häufig nur zu Fuß - in Monsunzeiten ein schwieriges und anstrengendes Unterfangen.

Nachdem die St. Hubertus Pfarre im letzten Jahr eine Anschubfinanzierung in Höhe von 7500.- € geleistet hat, übernahm auf Vermittlung des Arbeitskreises Weltkirche der St. Hubertus Pfarre im letzten Jahr das Päpstliche Kindermissionswerk in Aachen die Restfinanzierung (s.u.).
So wurde das Spendenaufkommen der
Gemeinde aus den Monaten vor dem Besuch des Bischofs in Höhe von 7.300.- Euro wieder für die Unterhaltung des Heimes und die Versorgung der Kinder bereitgestellt. Voller Freude und Dankbarkeit nahm Bischof Jose einen Scheck über diesen Betrag entgegen. "Wir alle schließen Sie in  unsere Gebete ein." erklärte der sympathische Bischof mehr als einmal.

In vielen Einzelgesprächen wurde Bischof Jose zu der neuen Schule befragt. Darüber hinaus aber erkundigte man sich vor allem nach den in Boystown untergebrachten Kindern. Traurigerweise verschwand im letzten Jahr ein Junge und konnte zunächst auch nicht ausfindig gemacht werden. Letztlich aber entdeckte man ihn nach vielen Monaten doch: als Kellner in einem Restaurant.
Nach 3 Stunden verabschiedete sich Bischof Jose. Am nächsten Tage stand eine Stippvisite in der St. Stephanus-Gemeinde in Meerbusch-Lank auf dem Programm. Anschließend waren Besuche in Aachen und Wuppertal vorgesehen. Im Kreis der Besucher war man sich schnell einig: Volksnah, sympathisch, tiefgläubig, realitätsbewußt und gebildet: mit Bischof Dr. Jose Porunnedom hat das Bistum Mananthavady einen würdigen Nachfolger des im März 2003 verstorbenen Bischofs Dr. Emmanuel Pothanamuzhy gefunden.
Auch die Lokalpresse berichtete am 31. Mai 2005. Der Artikel aus der Neuß- Grevenbroicher-Zeitung liegt bei.
Zu Weihnachten übermittelte Bischof Jose uns seine besten Wünsche und dankt noch einmal für all unsre Bemühungen – die Grußkarte habe ich abgelichtet und ebenfalls diesem Schreiben beigefügt.
Etat 2005
Der Schulneubau wurde beizeiten mit insgesamt 25.000.- €  veranschlagt. Im vorletzten Jahr haben wir hierzu bereits 7.500.-€ beigesteuert (s.o.). 2.500.- € trägt das Bistum Mananthavady. Sensationellerweise überwies das Päpstliche Kindermissionswerk in Aachen  den fehlenden Betrag in Höhe von 15.000.-€ im Sommer des letzten Jahres. Vorausgegangen war unser  Impulsschreiben vom 17.11.04 an den damaligen Indien-Verantwortlichen der Organisation Herrn Dr. Michael Strucken. Auf Wunsch des Päpstlichen Missionswerkes der Kinder lieferte das Bistum Mananthavady im Februar letzten Jahres eine ausführliche Projektbeschreibung, zudem war Bischof Jose im Rahmen seines Deutschland-Aufenthaltes in Aachen beim Kindermissionswerk zu Gast ...und all diese Bemühungen waren von Erfolg gekrönt ! Herzlichen Dank vor allem an Herrn Msgr. Winfried Pilz als Leiter des Päpstlichen Missionswerkes der Kinder und an die derzeitige Indien-Beauftragte Frau Lioba Stenner!
So konnten wir in diesem Jahr mit unseren Spendengeldern viel früher als geplant wieder den Unterhalt und die Betreung der Kinder finanzieren. Der Leiter des Boystown-Heimes Herr Fr. Kuriakose Kunnath hatte mit beigefügtem Schreiben vom 28.4.2005 hierfür rund 600.000-200.000 = 400.000.- Rupie (damaliger Kurs cirka 7.300.- €) veranschlagt, die wir – wie oben beschrieben – Herrn Bischof Jose in Form eines Schecks mitgeben konnten. Soviel zur „Ausgabenseite“.
Mit den Einnahmen dürfen wir mehr als zufrieden sein. Ein derartiges Spendenvolumen gab es in meiner „Amtszeit“ noch nie:
Im Überblick:
Einnahmen :
Einzelspenden              7.460,26 €
sonstige Einnahmen         408,08 €
Zinsen                            104,56 €
Gesamt                    7.972,90 €
Ausgaben :
Zahlung nach Indien      7.300,00 €
sonstige Ausgaben               0,00 €
Gesamt                       7.300,00 €
Dem aufmerksamen Leser wird eine Verringerung der Zuwendungen aus allgemeinen Pfarraktivitäten (sonstige Einnahmen) aufgefallen sein. Hier schlägt inzwischen die immer schwierigere wirtschaftliche Situation auch unserer Pfarre zu Buche, die einer anderweitigen Verwendung (z. B. Unterhaltung des Pastor-Trimborn-Hauses) eingenommener Gelder nachvollziehbarerweise Priorität einräumt.
Reichhaltige Einzelspenden, darunter eine vier- und eine dreistellige Summe, die sich aus Spendenbeträgen als Geschenkalternativen im Rahmen zweier Geburtstagsfeiern ergaben, konnten dieses Defizit jedoch mehr als ausgleichen.
Zudem spendetet die Frauengemeinschaft dankenswerterweise wieder einen Betrag von 300.- €.
Herzlichen Dank darüber hinaus für das erneute „Sponsoring“ des obigen Empfanges am 28. Mai durch den Kirchenvorstand in Höhe von 72,18 Euro. Ebenso möchte ich an dieser Stelle auch die von der Zweigstelle Reuschenberg der Sparkasse Neuss geleistete unentgeltliche Kontoführung dankend erwähnen.
Für die großzügigen Spenden bedanke ich mich bei Ihnen allen an dieser Stelle ganz herzlich. Es wäre schön, wenn Sie Boystown weiterhin verbunden blieben.  
Die Spendenbescheinigungen werden in den nächsten Tagen separat über das Pfarrbüro zugestellt.
Reise nach Mananthavady
Seit rund vier Wochen informieren Schaukasten und unsere Homepage über eine Reiseangebot von Herrn Pastor Joseph Kallunkamakal aus Kranenburg. Der Geistliche ist  in unserer Pfarre ein gern gesehener Gast. Nicht zuletzt durch seine Hilfe wird unser Boystown-Projekt seit Jahren mit unverändertem Engagement betrieben.
Pastor Joseph plant nunmehr eine Indienreise für eine Gruppe aus seiner Pfarrei Kranenburg-Nütterden. Zeitpunkt: 1. bis 14. Oktober 2006, Reisekosten 1921.- €.. Die Reiseroute steht auch schon fest: Frankfurt - Delhi - Agra - Mysore - Mananthavady mit Boystown - Guruvayoor- Kochi- Frankfurt. Leider haben sich bislang keine konkreten Interessenten aus unserer Pfarre gemeldet. Stattdessen gab es durch eine lokale Pressemeldung im Kreisgebiet Kleve einen nicht vorhersehbaren „Run“ auf  das Angebot, so dass die Plätze praktisch ausgebucht sind. Gleichwohl bestünde bei großem Interesse noch eine Möglichkeit, die Reisegesellschaft zu begleiten. Bitte melden Sie sich in diesem Fall bei mir oder Herrn Pastor Joseph (Tel.: 02826 / 338) innerhalb der nächsten Tage.
Ein indischer Geistlicher an unserer Pfarre
Viele von Ihnen werden seinen Amtsantritt inzwischen den kirchlichen Verlautbarungen und einem Artikel in der Neuß-Grevenbroicher-Zeitung entnommen oder ihn bereits persönlich kennen gelernt haben:
Erzbischof Joachim Kardinal Meisner hat Herrn Pater Jaison Kavalakatt mit Wirkung vom 1. Dezember 2005 an für vier Jahre unserer Gemeinde als Kaplan zugewiesen. Pater Jaison stammt aus Trichur in Kerala / Indien. Der dortige Bischof Jakob ist unserer Pfarre wohl vertraut, da er über Jahre der Diözese Mananthavady vorstand. Seit dem 3. Juli 2004 befindet sich der dem Orden der indischen Karmeliter zugehörige Geistliche bereits in Deutschland. Er hielt sich mehr als ein Jahr in Alfter bei Bonn auf und lernte dort die deutsche Sprache.
Wir alle heißen Pater Jaison herzlich willkommen und freuen uns auf sein Wirken.
Ihm und Ihnen allen wünsche ich Gottes Segen für ein frohes, gesundes und gutes Neues Jahr und verbleibe wie stets
herzlichst

Ihr Michael Dörr

 
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