Boystown

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17.10.2018: Neuigkeiten aus Boystown. Bischof Dr. José Porunnedom schreibt:

Sehr geehrter Herr Dörr,

herzliche Grüße von Bischof Jose Porunnedom aus Mananthavady. Ich hoffe, dass es allen im Arbeitskreis gut geht. Uns hier in Mananthavady geht es soweit auch gut.
Wie Sie alle sicherlich schon wissen, hat die Zentral-Regierung in Delhi ein neues Gesetz erlassen, das sehr hohe, unserer Meinung nach nicht erfüllbare, Anforderungen an uns stellt. Deshalb ist es nicht möglich, das Boy's Town - Kinderheim weiterhin in der bisherigen Form und unter dem gleichen Namen
weiterzuführen. In den Sommerferien und in diesem Jahr werden wir unser Kinderheim neu streichen. Das ganze Gebäude soll freundlich und richtig schön "herausgeputzt" werden. Das war auch dank Ihrer großzügigen Spenden möglich. Vielen Dank dafür.
Während der Sommerferien haben wir dennoch versucht, wie immer, neue Jungen für unser sogenanntes Hostel zu gewinnen. Leider wollten nur 18 Jungen kommen. In den letzten Jahren hatten wir viele Jungen und dieses Jahr nur diese
achtzehn. Aus diesem Grund können wir, wie den letzen Jahren, unser Kinderheim nicht mehr weiterführen.
Deshalb haben wir noch einmal überlegt und dann beschlossen, das Hostel nur für dieses Jahr für die Renovierung zu schliessen. Wir haben ein Kinderheim nur für Mädchen ca. 15 Kilometer entfernt von Boys Town mit Namen ,,Sankt Peter".
Dort hatten wir Mädchen; aber dieses Sankt Peter Hostel (das nun ehemalige Sankt Peter Kinderheim für Mädchen) haben wir geschlossen.
Dann haben wir entschieden, die 18 Jungen nur für dieses Jahr nach Sankt Peter zu schicken. Aber wir wollen versuchen, es nach diesem neuen Gesetz weiterzuführen. Wir haben deshalb jetzt die 18 Jungen des Boys Town Hostel gemeinsam in Sankt Peter. Jetzt haben wir nur Jungen in Sankt Peter, da wir ja
keine Mädchen in Sankt Peter aufnehmen dürfen. Das ist nicht nur bei uns so, sondern in allen Kinderheimen für Mädchen.
In der neuen Form als Hostel ist es uns möglich, mit der bisherigen Personalstärke weiterzuarbeiten: Director, zwei Schwestem und eine Küchenfrau.
Daher geht meine grosse Bitte an Sie alle im Arbeitskreis, uns auch in der Zukunft in der gleichen Weise wie in den vielen Jahren vorher zu unterstützen. Nur so ist es uns möglich, auch weiterhin bedürftigen Kindern zu helfen.
Im neuen System als Hostel sollen die Familien je nach ihrer finanziellen Situation auch einen kleinen Beitrag für den Aufenthalt im Hostel leisten. Wenn die Familien kein Geld bezahlen können, werden wir die vollen Kosten übernehmen.
Der Unterhalt des Hostels wird wie bisher, Gott sei es gedankt, von Ihnen in Neuss geleistet. Auf jeden Fall werden wir das Geld, das Sie uns schicken, ausschliesslich zum Wohl der Kinder verwenden.
Nun haben wir im Boys Town Hostel keine Kinder mehr. Wie gesagt: die 18 Kinder sind für dieses Jahr im Sankt Peter Hostel. Sie alle fahren mit dem Schulbus zur Schule. Der Bus führt um 8.00 Uhr von Sankt Peter ab und die Jungen kommen um 17 Uhr zurück. Die Kinder gehen in die Schule mit Namen "Sankt Joseph Schule, Mananthavady". Sie liegt in der Nähe unserer Cathedral -
Kirche. Wie schon gesagt, gibt es dort wie immer einen Director, drei Schwestem, eine Lehrerin und zwei Küchenfrauen. Ich habe im letzten Monat die Kinder in Sankt Peter besucht und sie alle sind sehr froh und zufrieden. In Boys Town
werden wir schauen, wie es im nächsten Schuljahr weitergeht. Sollten wir genug Kinder bekommen, dann werden wir das Hostel Boys Town weiter führen. Sonst müssten wir eine andere Möglichkeit finden.
Ganz besonders liegt es mir am Herzen, Ihnen meinen Dank fiir alles zu sagen; besonders dafür, dass sie immer für uns und für alles Verständnis hatten und haben.
Danke für alles, ganz besonders im Namen aller 18 Jungen. So sende ich Ihnen allen, Ihren Familien und unseren Freunden des Arbeitskreises der Pfarrgemeinde St. Elisabeth und Hubertus in Neuss - Reuschenberg, besonders auch an Sie Herr Dörr, herzliche Grüße.
In der Liebe des Herrn verbunden
grüßt Sie alle
lhr
Bischof von Mananthavady
Bischof Jose Porunnedom




14.06.2018: Allen Boystown-Interessierten sei auch der Fördrverein für unsere Pfarren ans Herz gelegt.
Er setzt sich für die Erhaltung, Ausstattung und Erneuerung der  pastoral genutzten Gebäude der Katholischen Kirchengemeinde St.  Elisabeth und Hubertus und fördert deren Arbeit durch Zuschüsse. Hier geht's zum Antrag.

02.04.2018: Bischof Dr. Jose Porunnedom grüßt uns alle herzlich zum Osterfest:

„Lieber Dr. Dörr, liebe Mitglieder des Arbeitskreises!
Grüße aus Mananthavady. Ich hoffe, dass es Ihnen gut geht. Ich wünsche Ihnen ein sehr fruchtbares und gesegnetes Osterfest und den Frieden und die Freude des auferstandenen Herrn. Ich war in diesen Tagen sehr beschäftigt. Deshalb konnte ich nicht früher schreiben. Wenn sie diesen Gruß erhalten, wird Ostern bereits vorbei  sein. Ich danke Ihnen von ganzem Herzen für Ihre Liebe zu mir und meiner Diözese, besonders Boystown.

In Bezug auf das Kinderheim sind Ihnen schon die Veränderungen bewusst, hoffe ich. Wie ich Ihnen schon früher nach dem neuen Gesetz geschrieben habe, sind wir nicht mehr in der Lage,  es in der früheren Form fortzusetzen. Also haben wir es in ein Hiostel (Jugendherberge) umgewandelt. Die wichtigsten Änderungen sind folgende: Wir werden nur Jungen aus diesem Jahr aufnehmen. Das Alter der Aufnahme wird 5. Klasse oder 10. Lebensjahr sein. Nur die Kinder, die die Klassen bestehen können, werden zugelassen.
Es gibt auch andere kleinere Änderungen. Wir warten ab, ob die Regierung weitere Regeln aufstellt. Bitte erinnern Sie sich an die Kinder in Ihren Gebeten. Ich bete für Sie alle. Ihre Liebe und Fürsorge für die Kinder ist wirklich sehr inspirierend für uns. Dem Engagement von Dr. Dörr verdanken wir viel. Wir schätzen Ihre Hilfe sehr.
Mit allen guten Wünschen und schönen Grüßen, herzlichst
Bischof Jose Porunnedom



20.01.2017: Der Jahresbericht 2017 ist an alle Förderer unseres Heimes in Mananthavady versandt worden. Interessenten können ihn hier herunterladen oder unter Chronik->2017 nachlesen.

17.12.2017: Bischof Dr. Jose Porunnedom schickt uns herzliche Weihnachtsgrüße:

"Lieber Herr Dr. Dörr, liebe Frau Dörr! Ganz herzlich wünsche ich Ihnen frohe Weihnachten und ein gnadenvolles neues Jahr. Hoffentlich geht es Ihnen gut. Bitte geben Sie meine Grüße auch an den Pfarrer und alle Mitglieder des Arbeitskreises für Boystown weiter.
Wegen des neuen Gesetzes sind wir wirklich unentschieden, was Boystown anbelangt. Wir warten und hoffen, dass wir das Kinderrheim weiterführen dürfen. Ich bitte um Ihr Gebet.
Mir im Bistum geht es etwas besser. Aber Schwierigkeiten habe ich noch.
Ihnen alles Gute und viel Gottessegen
Mit vielen Grüßen Ihr Bischof Jose Porunnedom"



Auch ich wünsche allen Freunden unseres Projektes ein frohes, gesegnetes Fest und ein gutes, gesundes Jahr 2018. Danke für die auch in diesem Jahr reichhaltig eingegangenen Spenden. Der Jahresbrief geht Ihnen Anfang Januar zu.
Dr. Michael Dörr
 
04.11.2017: Der Weihnachtspfarrbrief zeigt nicht nur eine wunderschöne Zeichnung eines Jungen aus Boystown sondern weist auch einen ausführlichen Bericht über den Besuch von Pfarrer Siby mit vielen Bildern auf.

06.07.2017: Die durch unsere Spende von 24.000 € ermöglichte Dachsanierung des Heimes hat begonnen. .........mehr

18.03.2017: Seit mehr als vier Jahrzehnten unterstützt die St. Elisabeth und Hubertus-Gemeinde ein Waisenheim in Indien namens Boystown. In der Geschichte dieser langjährigen deutsch-indischen Freundschaft galt es nun, ein besonderes Ereignis zu feiern. Pfarrer Dr. Siby Varghese Cheruthottil besuchte die deutsche Partnergemeinde, zelebrierte die Abendmesse und informierte beim anschließenden Empfang noch alle interessierten Pfarrangehörige über die neueste Entwicklung des Heimes.
Frankfurt, Düsseldorf, Kleve waren .........mehr

20.01.2017: Der Jahresbericht 2016 ist an alle Förderer unseres Heimes in Mananthavady versandt worden. Interessenten können ihn hier herunterladen oder unter Chronik->2016 nachlesen.





 
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